Gruppe OXIS


Wir sind eine basisdemokratische Initiative aus Bonn, die sich kritisch mit aktuellen Debatten aus und über Lateinamerika auseinandersetzt. Wir organisieren Veranstaltungen, wie z.B. das jährliche Independent Filmfestival „Mira“, Fotoausstellungen, Film- und Vortragsreihen etc. und versuchen hier insbesondere Inhalte aufzugreifen, die sonst kaum Beachtung finden. Unser Ziel ist es, differenzierte Perspektiven und Akteure aufzuzeigen und zu Wort kommen zu lassen.


Für weitere Informationen einfach unsere Internetseiten oxis.blogsport.eu oder filmfestivalmira.blogsport.eu besuchen.



Treffen:

Jeden Donnerstag, 17 Uhr in der BASA (Oxfordstraße 15).


Webseite: oxis.blogsport.eu
Kontaktperson: Die gesamte Gruppe OXIS
Email: oxis.bonn@gmail.com


Kulturell & Gesellig Politisch

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02.06.2016 20:00 - 02.06.2016 22:00, Universität Bonn, Altamerikanistik, Großer Seminarraum, Oxfordstraße 15, 53111 Bonn
Unsere Vortragsreihe "Lateinamerika als Projektionsfläche" geht in die zweite Runde. Weiter geht es mit Vera Wurst Giusti und dem Thema "Die Rolle der Frauen im bewaffneten Konflikt der 80er und 90er
Gruppe OXIS Politisch
In ihrem Vortrag beleuchtet Vera Wurst Giusti die Verortung der Frauen zwischen der Gewalt der terroristischen Gruppen auf der einen und der peruanischen Streitkräfte auf der anderen Seite. Vera Wurst Giusti wird in diesem Zusammenhang über die Projektionen, die sich innerhalb der peruanischen Gesellschaft selbst herausgebildet haben, sprechen. Sie analysiert die Repräsentationsformen der Frauen, gerade in Bezug auf die unterschiedlichen Rollen, die diese während des Konfliktes einnahmen und hinterfragt zudem die Darstellung der andinen Bevölkerung, der von der Gewalt am stärksten Betroffenen, von Seiten des vermeintlich „offiziellen Peru“, der weißen und urbanen Bevölkerung. En la charla Lic. Vera Wurst Giusti examina la ubicación de las mujeres peruanas entre dos fuegos: la violencia de los grupos terroristas y de las fuerzas armadas del Estado. Dentro del marco “Lateinamerika als Projecktionsfläche”, habla acerca de las proyecciones que se realizan dentro del Perú mismo. Ella analiza las diferentes representaciones de las mujeres en la sociedad peruana en los diferentes roles que desempeñan durante el conflicto. Asimismo, cuestiona la representación de los peruanos andinos, los más afectados por la violencia, por parte del llamado “Perú oficial”, la población blanca y urbana en el poder.
07.07.2016 20:00 - 07.07.2016 23:00, Abteilung für Altamerikanistik: Großer Seminarraum, Oxfordstraße 15, 53111 Bonn
buen vivir: kritische Auseinandersetzungen mit dem Konzept im Hinblick auf die Debatten um Postwachstum und Degrowth. Vortrag von Jérôme Seeburger.
Gruppe OXIS Politisch
Der letzte Vortrag in unserer Reihe "Lateinamerika als Projektionsfläche". Mit dem Konzept des buen vivir steht ein immer noch breit diskutiertes Konstrukt auf dem Prüfstand. Insbesondere im Hinblick auf die Debatten um Postwachstum und Degrowth ist eine Auseinandersetzung mit und eine Kritik am buen vivir geboten. Jérôme Seeburger wird dies aus einer ideologiekritischen Perspektive tun. Kommt vorbei, es wird wieder sehr spannend! "Das buen vivir erfreut sich in Teilen der ökologischen und globalisierungskritischen Bewegung zunehmender Beliebtheit. Seitdem 2008/9 die darunter gefassten indigenen Prinzipien des guten Zusammenlebens im Einklang mit der Natur in die Verfassungen von Ecuador und Bolivien aufgenommen wurden, wird diese Initiative als Inspiration für die Verbesserung des Mensch-Natur-Verhältnisses weit über die lateinamerikanischen Grenzen hinaus verstanden. Im Vortrag wird die These entwickelt, dass die im buen vivir versuchte Versöhnung von erster und zweiter Natur in Wirklichkeit die schlechte Aufhebung des Unterschieds zwischen beiden darstellt. Den Ideologen des buen vivir sind Politik und Recht natürlicher als die Natur, weshalb diese ihnen mit jenen zu einer undurchdringlichen Einheit verwächst. Bei der Durchdringung dieses Dickichts verdient die Faszination, die das buen vivir auf soziale Bewegungen in Europa ausübt, vor allem die Postwachstumsbewegung, besondere Aufmerksamkeit." Jérôme Seeburger ist Mitglied der Arbeitsgruppe der Leipziger translib, die seit der Degrowth-Konferenz 2014 eine Kritik der Postwachstumsbewegung entwickelt. Die Grundrisse dieser Kritik werden in der Broschüre „16 Thesen zur Degrowth-Bewegung“ entworfen.
21.10.2016 0:00 - 23.10.2016 0:00, Kult 41, Hochstadenring 41 Bonn
MIRA ist ein junges Filmfestival, das lateinamerikanisches Kino in Bonn präsentiert.
Gruppe OXIS
"MIRA - III Lateinamerikanisches Independent Film Festival" schafft einen Einblick in die aktuelle Filmlandschaft Lateinamerikas. Mit einer Auswahl an Spielfilmen, Dokumentationen sowie experimentellen Produktionen bieten wir einem breiten Publikum Filmvergnügen abseits ausgetretener Pfade. Der Fokus auf Independentfilme beinhaltet für uns nicht nur, eine Plattform für bisher wenig bekannte und rezipierte Regisseur_innen und ihre Arbeit zu schaffen, sondern diese darüber hinaus auch selbst zu Wort kommen zu lassen. Wir sind ein junges Filmfestival in Bonn und nehmen uns daher die Freiheit uns auszuprobieren, nach neuen Wegen der Filmpräsentation zu suchen und diese mit bestehenden Konzepten zu verbinden. Unser Anspruch ist, den aktiven und direkten Austausch zwischen Filmschaffenden und Publikum anzuregen und Räume für Diskussion zu schaffen. Die positive Resonanz auf die ersten beiden Festivals zeigt, dass lateinamerikanische Filmproduktionen mitsamt ihrer vielfältigen, aktuellen und kontroversen Themen auch bei uns auf ein breites Interesse stößt. Dabei wollen wir gerade die familiäre Atmosphäre der vergangenen Festivals beibehalten. -------------------------------------------------- MIRA da un vistazo al paisaje cinematográfico actual de América Latina. Con una elección de ficciones, documentales y producciones experimentales ofrecemos a un público amplio que disfruten un cine fuera de lo corriente. Para nosotros, el foco a películas independientes incluye no sólo establecer una plataforma para director@s poco conocid@s y percebid@s y sus trabajos, sino también darles la oportunidad de expresarse a ell@s mism@s. Somos un festival de cine jóven en Bonn y por eso nos tomamos la libertad de experimentar, buscar por caminos nuevos de presentación cinematográfica y combinar estos con con modelos ya establecidos. Nuestra exigencia es incitar el diáolgo activo y directo entre l@s productor@s y el público y crear espacios para discusión. La resonancia positiva de los primeros festivales mostró que existe un gran interés en la produccion cinematográfica latinoamericana y sus temas diversos, actuales y controvertidos. En esto, queremos mantener justamente el ambiente familiar de los festivales anteriores.
21.03.2017 21:00 - 21.03.2017 23:59, Kino in der Brotfabrik, Kreuzstraße 16, 53225 Bonn-Beuel
"Seeing the Unseen" von Sofia Vaccaro ist eine experimentelle Dokumentation, die verschiedene Aspekte des Blindseins bildgewaltig inszeniert. Ort: Kino in der Brotfabrik; Start: 21 Uhr.
Gruppe OXIS Kulturell & Gesellig
Nachdem die experimentelle Dokumentation "Seeing the Unseen" von Sofia Vaccaro bereits auf unserem letztjährigen Filmfestival ein wunderbares Feedback bekommen hat, zeigen wir sie im Rahmen unserer Filmreihe erneut. Wir freuen uns sehr! Kommt vorbei und begleitet Sofia bei ihrer filmischen Auseinandersetzung mit dem Thema des Blindseins. "Seeing the Unseen" (Argentinien 2014) "Wie nimmt man die Welt über das Hören, Tasten, Riechen und Schmecken wahr – ohne sich auf den Sehsinn verlassen zu können? Wie fühlt sich Raum an? Sieben Personen mit unterschiedlich starkem Sehvermögen und mit verschiedenen Weltsichten laden uns ein, Teil einer sensorischen Erfahrung zu werden. Es geht um Bilder und Einbildung, Blicke und Blindheit, Erinnerung und Gehör. Die experimentelle Doku erkundet sensibel unterschiedliche Arten, die Welt über die Sinne wahrzunehmen und zu gestalten." (Filmfestival MIRA) Trailer: https://vimeo.com/114731297 Eintritt: Erwachsene: 7 € Studierende / Schüler: 6 €
01.12.2017 0:00 - 03.12.2017 0:00, Kult 41
Vom 1.-3. Dezember 2017 findet das IV. Lateinamerikanische Filmfestival „MIRA“ im Kult 41 (Hochstadenring 41) in Bonn statt.
Gruppe OXIS Kulturell & Gesellig
Vom 1.-3. Dezember 2017 findet das IV. Lateinamerikanische Filmfestival „MIRA“ im Kult 41 (Hochstadenring 41) in Bonn statt. An drei Tagen werden Spielfilme, Dokumentationen sowie experimentelle Produktionen und Animationsfilme gezeigt und im Anschluss diskutiert. Auch das bunte Rahmenprogramm lädt zum Verweilen ein. Das Programm und weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Festivals: https://mira-filmfestival.de/ und auf Facebook: www.facebook.com/filmfestivalmira/ Organisiert wird das Festival von der Kulturgruppe OXIS. Ihr Anspruch ist es, ein möglichst niederschwelliges Filmvergnügen zu bieten und auf diese Weise möglichst vielen Besucher*innen eine Teilnahme am Festival zu ermöglichen. Aus diesem Grund ist der Eintrittspreis flexibel (Bezahl was du kannst).
13.05.2018 0:00 - 13.05.2018 0:00, Kult41 (Hochstadenring 41, 53119 Bonn)
Die Gruppe OXIS präsentiert die Theatergruppe Teatropello aus Talca (Chile), die während ihrer Tour durch Europa auch Halt bei uns in Bonn macht u. hr Stück "Herencia" im Kult41, um 19 Uhr aufführen.
Gruppe OXIS Kulturell & Gesellig
Herencia / Erbe Teatropello (Talca, Chile) Regie und Dramaturgie: José Antonio Fuentes Chilenisches Theater in spanischer Sprache Der Gründer einer chilenischen Theatergruppe verschwindet und hinterlässt der Gruppe lediglich die verlorenen Texte seines letzten Theaterstückes. Sie versuchen das Stück auf die Bühne zu bringen, doch die Texte scheinen nicht in der richtigen Reihenfolge zu sein - sie stammen aus unterschiedlichen Stücken. In den Texten werden ungemütliche Wahrheiten offenbar, über die Geschichte des Landes und über dessen Konsequenzen für die Gegenwart. Während die Gruppe die verschiedenen Puzzleteile zusammenfügt, hadern die Darsteller mit ihrer Beziehung zum Gründer und Regisseur. Und dennoch steht am Ende der Gedanke im Mittelpunkt, dass durch Geschichtsschreibung ein soziales Erbe entsteht. „Herencia“ bringt das Thema der „kulturelle Identität“ auf die Bühne und verbindet Musik mit Humor und Metafiktion. Dabei reflektiert das Stück die Fragen, was wir sind, was wir sein wollen und welche Rolle wir in der Konstruktion von kollektiven Vorstellungen einnehmen.