Center for International Security and Governance


Das CISG wurde zum Wintersemester 2014/15 an der Universität Bonn eingerichtet. Ziel des CISG ist es, Forschung und Lehre in Fragen der internationalen Sicherheit zu fördern und den sicherheitspolitischen Diskurs in der Bundesrepublik im Sinne strategischer Studien weiterzuentwickeln. Im Vordergrund seiner Arbeit steht folglich die wissenschaftliche Begleitung und Behandlung der Politikgestaltung in den inhaltlichen Kernbereichen der Völkerrechtsordnung sowie der transatlantischen Beziehungen.


Aufbauend auf langjähriger diplomatischer und politischer Erfahrung einerseits und exzellenter wissenschaftlicher Forschung andererseits macht das Center for International Security and Governance die Erfahrungen der jüngeren Geschichte für die Bearbeitung aktueller Sicherheitsherausforderungen nutzbar und der interessierten Fachöffentlichkeit zugänglich. Auf diesem Wege bringt das CISG neue Impulse und tragfähige Ansätze zur Konfliktlösung und -Vermeidung in die nationale und internationale sicherheitspolitische Debatte ein.

Dabei versteht sich das Center for International Governance and Security als Schnittstelle zwischen der Forschungsarbeit an der Universität und in der Wissenschaftsregion Bonn einerseits sowie der nationalen und internationalen sicherheitspolitischen Debatte andererseits. Um die sich daraus ergebenden Synergien bestmöglich zu nutzen baut die Arbeit des CISG auf drei Säulen auf: Regionaler Verankerung, Nationaler Sichtbarkeit und Internationaler Vernetzung

Regionale Verankerung
Als Teil der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung ‚Internationale Sicherheit‘ an der Universität Bonn ist das CISG wichtiges Bindeglied in einem breiten regionalen Netzwerk von Einrichtungen, welche sich mit Fragen der Welt-, Sicherheits- und Friedenspolitik befassen. In dieser Schlüsselrolle stellt das CISG den Angehörigen der Universität Bonn eine Plattform für den interdisziplinären und interinstitutionellen Austausch in sicherheitspolitischen Fragen bereit. Durch ein eigenes Lehr- und Veranstaltungsangebot fördert es zudem die sicherheitspolitische Debatte an der Universität und im Internationalen Bonn.

Nationale Sichtbarkeit
Als bundesweit beachtete Einrichtung beteiligt sich das CISG aktiv an der nationalen sicherheitspolitischen Debatte und begleitet diese aus einer strategisch und langfristig orientierten Perspektive. Regelmäßige Kommentare und Einschätzungen zu aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen geben Handlungsempfehlungen für die nationale und internationale Politik, während die Ergebnisse langfristiger Forschungsprojekte eigene Schwerpunkte und neue Aspekte in die politische und wissenschaftliche Debatte einbringen.

Internationale Vernetzung
Als global vernetzte Einrichtung bietet das CISG eine Plattform für internationale Kooperationen im sicherheitspolitischen Bereich. Speziell die starke transatlantische Verankerung des CISG schafft eine tragfähige Basis für den kontinuierlichen Austausch der Partner in Europa und Amerika. Dabei geht es einerseits darum, die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland mit neuen Impulsen und Ansätzen zu befruchten, andererseits aber auch das Verständnis unserer Partner für die deutsche sicherheitspolitische Kultur zu schärfen.

Die Finanzierung des CISG erfolgt für zunächst fünf Jahre aus Mitteln des Auswärtigen Amtes sowie des Bundesministeriums der Verteidigung. Die Leitung obliegt einem von der Universität Bonn zu berufenden Ordentlichen Professor, welchem die Zuwendungsgeber vollständige Freiheit in Forschung und Lehre garantieren. Zum ersten Leiter des CISG wurde Prof. James D. Bindenagel berufen. Ihm steht ein beratendes, mit renommierten außen- und Sicherheitspolitischen Experten besetztes Kuratorium zur Seite.



Treffen:

Keine regelmäßigen Treffen.


Webseite: cisg-bonn.com
Kontaktperson: Philip Ackermann
Email: cisg@uni-bonn.de


Politisch

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14.11.2016 18:00 - 14.11.2016 20:00, Festsaal im Hauptgebäude der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn
Diskussionsveranstaltung mit: Dr. Norbert Röttgen, MdB, Prof. Dr. Dominik Geppert, Prof. James Bindenagel Wir bitten um Vorabanmeldung per E-Mail unter cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de
Center for International Security and Governance Politisch
In Anbetracht wachsender globaler Krisen und einer sich verändernden internationalen Sicherheitsarchitektur kommt der Frage nach einer Führungsrolle Deutschlands eine immer größere Bedeutung zu. Wie wird Deutschland seine sicherheits- und außenpolitische Rolle in naher Zukunft gestalten? Wie kann die Bundesrepublik eine neue Führungsrolle übernehmen, ohne antideutsche Ressentiments zu wecken? Diese Fragen möchten wir am 14. November 2016 mit unseren Referenten Dr. Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Prof. Dr. Dominik Geppert, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Bonn, und Prof. James Bindenagel, Henry-Kissinger Professor und Leiter des CISG an der Universität Bonn, diskutieren. Dabei sollen aktuelle Ereignisse, wie auch die historischen Zusammenhänge miteinbezogen werden. Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Ringvorlesung „Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert“ des CISG. Im Rahmen von insgesamt sieben Vorlesungen sollen neuartige wie klassische Bedrohungen der internationalen Sicherheit beschrieben, analysiert und diskutiert werden, während ein spezieller Fokus auf Deutschlands Rolle und Verantwortung in Bezug auf deren Handhabung gelegt wird. Das gesamte Programm der Ringvorlesung kann auf www.cisg-bonn.com abgerufen werden. Wir bitten um Vorabanmeldung per E-Mail unter cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de
21.11.2016 19:00 - 21.11.2016 20:45, Festival Room (Festsaal), Bonn University, Regina Pacis Weg 3, 53113 Bonn
Implications of the US election on the German-American Security Partnership.
Center for International Security and Governance Politisch
The American people will not only vote for a new President on November 8, 2016, they will vote to shape the future of the German-American security partnership. At the same time, the German government is committed to take on more responsibility to maintain the global order and is revising its foreign and security policy to meet numerous global challenges, conflicts, and crises. The Center for International Security and Governance (CISG), together with the American Institute for Contemporary German Studies, has convened policy experts to discuss the implications of a future U.S. foreign policy after the 2016 election and of Germany’s new role. The questions we would like to discuss in the framework of a panel discussion include: What implications will a shift in U.S. foreign policy have for Germany’s security strategy? What will the transatlantic partnership look like in the future? What role does the U.S. expect of Germany and Germany of the U.S.? Introduction: Prof. James D. Bindenagel Henry-Kissinger-Professor, Head of the CISG, Bonn University Welcome Speech: Rector Prof. Dr. Michael Hoch Bonn University Speaker and Panelist: Dr. Thomas Bagger Head of the Policy Planning at the German Federal Foreign Office Speaker and Panelist: Conrad R. Tribble Deputy Assistant Secretary, U.S. Department of State Panelist: Gen. Klaus Naumann German Army General (ret.) and Former Chairman NATO Military Committee Panelist: Steven Pifer Director of the Brookings Arms Control and Non-Proliferation Initiative Moderator: Dr. Sylke Tempel Editor-in-Chief, International Policy Journal, German Council on Foreign Relations Closing Remarks: Dr. Jackson Janes President of the American Institute for Contemporary German Studies Please register via: cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de
05.12.2016 18:00 - 05.12.2016 20:00, Raum 4.001, Sprachlernzentrum, Lennéstraße 6, 53113 Bonn

Center for International Security and Governance Politisch
Die Beziehung zwischen der Russischen Föderation und der Türkei erlebt derzeit eine Renaissance. Gleichzeitig ist das Verhältnis beider Länder zur EU stark belastet. Die Türkei befindet sich als NATO-Mitglied einerseits und als neuer „Junior-Partner“ Russlands andererseits in einer interessanten sicherheitspolitischen Position wieder. Zur selben Zeit nutzt Russland die Unterstützung des neuen Partners, um das Machtvakuum im Nahen Osten zu füllen. Mit unseren Referenten Frau PD Dr. habil. Gülistan Gürbey und Herrn Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder möchten wir im Anschluss an deren Impulsvorträge über die Türkei beziehungsweise die Russische Föderation diskutieren, ob es sich bei dem als „Neustart“ bezeichneten Verhältnis der beiden Länder um ausgeklügelte Machtpolitik oder ein riskantes außenpolitisches Pokerspiel handelt. Dies ist die zweite Veranstaltung innerhalb der Ringvorlesung „Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert“ des CISG. Im Rahmen von insgesamt sieben Vorlesungen sollen neuartige wie klassische Bedrohungen der internationalen Sicherheit beschrieben, analysiert und diskutiert werden, während ein spezieller Fokus auf Deutschlands Rolle und Verantwortung zur Handhabung dieser Bedrohungen gelegt wird. Das gesamte Programm der Ringvorlesung kann auf www.cisg-bonn.com abgerufen werden. Wir bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail unter: cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de
12.12.2016 18:00 - 12.12.2016 20:00, Senatssaal, Hauptgebäude Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn
12.12.2016 18:00 - 12.12.2016 20:00, Senatssaal im Hauptgebäude der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn Vortrag von: Herrn Professor Dr. DDr. h.c. Matthias Herdegen
Center for International Security and Governance Politisch
Internationale Sicherheit ist eines der zentralen Anliegen der modernen Völkerrechtsordnung. Verschiebungen im globalen Mächtegleichgewicht, terroristische Bedrohungen durch nichtstaatliche Akteure und neue Angriffsformen wie Cyberattacken und hybride Kriegsführung sind Herausforderungen, denen sich das Völkerrecht stellen muss. Der Vortrag thematisiert diese Schwierigkeiten und legt einen besonderen Fokus auf die völkerrechtlichen Aspekte im syrischen Bürgerkrieg und beim Umgang mit dem islamischen Terrorismus. Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Professor Dr. DDr. h.c. Matthias Herdegen, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und des Instituts für Völkerrecht der Universität Bonn, gibt es für das Publikum außerdem noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Vortragenden zu diskutieren. Die Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung „Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert“ des CISG. Im Rahmen von insgesamt sieben Vorlesungen sollen neuartige wie klassische Bedrohungen der internationalen Sicherheit beschrieben, analysiert und diskutiert werden, während ein spezieller Fokus auf Deutschlands Rolle und Verantwortung in Bezug auf deren Handhabung gelegt wird. Das gesamte Programm der Ringvorlesung kann auf www.cisg-bonn.com abgerufen werden. Wir bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail unter: cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de Ihr CISG-Team
16.01.2017 18:00 - 16.01.2017 20:00, Senatssaal, Hauptgebäude Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn
Vortrag von Dr. Esther Meininghaus, Senior Researcher am Bonn International Center for Conversion, zum Thema Flucht und Migration
Center for International Security and Governance Akademisch Politisch
Viele Menschen in Syrien fliehen vor Terror, Krieg und Gewalt. Die UN schätzen, dass etwa 8,7 Millionen Menschen innerhalb Syriens auf der Flucht und über 4 Millionen bereits ins Ausland geflohen sind. Dies stellt die Nachbarstaaten, die Europäische Union und Deutschland vor enorme Herausforderungen. Zum prominenten Leitansatz hat sich die Bekämpfung der Fluchtursachen entwickelt. Wie könnte eine nachhaltige Sicherheitspolitik für die Region aussehen? Die Vorlesung wird Frau Dr. Esther Meininghaus, Senior Researcher am Bonn International Center for Conversion, halten. Im Anschluss an Frau Meininghaus' Vortrag wird es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und mit der Referentin zu diskutieren. Dies ist die vierte Veranstaltung innerhalb der Ringvorlesung „Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert“ des CISG. Im Rahmen von insgesamt sechs Vorlesungen sollen neuartige wie klassische Bedrohungen der internationalen Sicherheit beschrieben, analysiert und diskutiert werden, während ein spezieller Fokus auf Deutschlands Rolle und Verantwortung zur Handhabung dieser Bedrohungen gelegt wird. Das gesamte Programm der Ringvorlesung kann auf www.cisg-bonn.com abgerufen werden.
23.01.2017 18:00 - 23.01.2017 20:00, Senatssaal, Hauptgebäude Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn

Center for International Security and Governance Politisch
Die Wiederkehr der Real- und Angstpolitik als Folge der Ukraine-, Syrien-, der Flüchtlingskrise und terroristischer Anschläge bedrohen die Wahrung und Verbreitung der Menschenrechte. In Syrien werden Krankenhäuser und Schulen bombardiert; in Großbritannien, Frankreich und den USA wird die staatliche Überwachung ausgeweitet; in der Türkei die Rede- und Pressefreiheit beschnitten; in China und Russland Dissidenten verfolgt und unterdrückt. Mit dem Direktor von Human Rights Watch Deutschland, Wenzel Michalski, möchten wir das Konzept der menschlichen Sicherheit sowie die Fragen diskutieren: Wie können angesichts der Rückkehr der Real- und Machtpolitik Menschenrechte gewahrt und deren Durchsetzung gestärkt werden? Wie kann „Angstpolitik“ verhindert und eine ‚nachhaltige’ Sicherheitspolitik gefördert werden?
30.01.2017 18:00 - 30.01.2017 20:00, Festsaal (festival room), Main Building Bonn University, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn

Center for International Security and Governance Politisch
The Brexit vote at the end of June was a deep shock and has left parts of the British population and most Europeans in consternation. All consequences of the British decision to leave the EU will only be apparent after the UK’s negotiations with the EU are concluded. What does the Brexit mean in a time of structural upheaval in Europe and growing uncertainty? Will the Brexit be a precedent for other European countries? And what are the implications for the European security architecture, including its long-term consequences? To debate these and other pressing issues of the ramifications of Brexit and its security implications the CISG has invited Sir Peter Torry, Dr. Barbara Lippert, Josef Janning, and Axel Voss as panelists. This will be the final event of the CISG lecture series „Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert“. The lectures deal with a broad range of international security topics, covered by a variety of guest speakers. The main focus is Germany’s role and responsibility in dealing with global security threats. The full program of the lecture series, as well as reviews of all past lectures can be accessed via www.cisg-bonn.com. Please register via email: cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de
24.04.2017 18:00 - 24.04.2017 20:00, Festsaal, Hauptgebäude der Universität, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn
mit Dr. Wolfgang Schüssel, ehemaliger Kanzler Österreichs und Thomas Kleine-Brockhoff, Vizepräsident und Leiter des Berliner Büros des German Marshall Fund of the United States.
Center for International Security and Governance Akademisch Politisch
Die transatlantische Partnerschaft ist einer der Eckpfeiler deutscher Außen- und Sicherheitspolitik. Als erster Kanzler der Bundesrepublik legte Konrad Adenauer nach dem Zweiten Weltkrieg den Grundstein für die wirtschaftliche und politische Integration Deutschlands in die westlich-liberale Weltordnung. Nicht nur während des Kalten Krieges, sondern auch danach blieben die USA elementarer Partner und Sicherheitsgarant – für Europa und vor allem für Deutschland. Mit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten kündigen sich jedoch Veränderungen an. Das Vertrauen der Europäer in den bewährten Partner bröckelt und Unsicherheit macht sich breit. Vor dem Hintergrund Konrad Adenauers 50. Todestages am 19. April möchte das CISG die folgenden Fragen diskutieren: Welche Relevanz werden die transatlantischen Beziehungen in Zukunft für die europäische Sicherheit haben? Und inwiefern wird sich die deutsche Rolle basierend auf der Schlüsselposition innerhalb der EU verändern? Moderation: Patrick Leusch (Leiter des Global Media Forums bei der Deutschen Welle)
08.05.2017 18:00 - 08.05.2017 20:00, Fesivity Hall of Bonn University, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn
withTom Enders, CEO of Airbus Group and Prof. James D. Bindenagel, Henry-Kissinger Professor and Head of the Center for International Security and Governance (CISG)
Center for International Security and Governance Akademisch Politisch
Liberalization, globalization and multilateralization, once heralded as the unstoppable harbingers of peace and prosperity, have seemingly come to a screeching halt. Rising nationalism, populism and protectionism all over Europe, a former bastion of economic and political liberalism, call into question the future of European stability and cooperation. At the same time, external pressures, be it Russian activity along Eastern borders, migration flows or discord in transatlantic relations, force Europe to come together and act as one. As a result, the EU is struggling to redefine its purpose and reevaluate its capabilities. Can this need for political, social and institutional change in Europe be utilized as an opportunity for improvement? Can the EU learn to refocus on its core values? What is Germany’s role in strengthening European unity? And how can states and private actors come together to build new capacities for a new Europe?
12.06.2017 18:00 - 12.06.2017 20:00, University Forum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Panel discussion focussing on a changing European Security Structure. Please find details on registering for this event under "Mehr".
Center for International Security and Governance Akademisch Politisch
The institutional trinity of European security – NATO, the EU and the OSCE – appears to be reeling in the wake of a fundamental transformation of the regional and global security environment. New security issues, be it the resurgence of armed conflict in Ukraine, the spread of international terrorism, the advent of cyber warfare, global power shifts towards the Asia-Pacific or the profound challenge of global migration, extend beyond the capacities of the old security architecture. All three major institutions need to recalibrate their position, reassess their internal strengths and determine the optimal path forward. Each of the old institutions is also faced with its own set of questions and challenges: How can NATO simultaneously adjust to the growing importance of non-military security threats and address Russian military aggression? Can the EU strengthen integration in the areas of defense and security in times of fraught internal relations and external pressures? And what is the role of the OSCE in the new global security era? The answer to these questions will determine the future of regional security cooperation in Europe and beyond. Panel Discussion with: Dr. Karl-Heinz Kamp (Federal Academy for Security Policy) Prof. Gale A. Mattox (U.S. Naval Academy) Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Kaiser (Harvard University) Moderated by: Dr. Enrico Fels (CGS, Bonn University) Please register via email: cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de or online: https://goo.gl/forms/Bu4NwS6JxEw6CkIC3 Please note that this event will be held in English
11.07.2017 18:00 - 11.07.2017 20:00, Festsaal, Hauptgebäude Uni Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn

Center for International Security and Governance Akademisch Politisch
Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl und der sich grundlegend im Wandel befindlichen Rolle Deutschlands und Europas in der Welt muss die außen- und sicherheitspolitische Ausrichtung der Bundesrepublik überdacht werden. Die deutsche und europäische Politik wird durch den anhaltenden Konflikt in Syrien, die Flüchtlingskrise sowie die globalen Machtverschiebungen durch die neue US-Administration vor neue Herausforderungen gestellt. Auch Deutschlands außenpolitische Rolle in der Europäischen Union, besonders in Anbetracht des Brexit-Votums wird weiterhin kontrovers diskutiert. Wie kann das Land in der Mitte Europas einerseits das allmähliche Auseinanderbrechen der Europäischen Union durch Reforminitiativen umkehren, andererseits europäische Werte gegenüber einem aggressiven Russland verteidigen und gleichzeitig die Fundamente der transatlantischen Partnerschaft erhalten? Welche Rolle werden die zentralen Komponenten deutscher Außen- und Sicherheitspolitik in Zukunft spielen? Wie wird Deutschlands Rolle innerhalb kollektiver Sicherheitsstrukturen aussehen? Welche Bedeutung kommt der transatlantischen Partnerschaft als traditionellem Eckpfeiler deutscher Sicherheit heute noch zu? Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam mit den Podiumsteilnehmern Dr. Rolf Mützenich (Stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Außenpolitik, Verteidigung und Menschenrechte) und Jürgen Hardt (Koordinator für die Transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt und außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) diskutieren. Moderieren wird Dr. Anna Sauerbrey (Abteilungsleiterin Meinung/Causa, Der Tagesspiegel). Wir bitten um Anmeldung über das Online-Formular: https://goo.gl/WbKjtp oder unter cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de
09.11.2017 0:00 - 09.11.2017 0:00, University Forum, CISG Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Center for International Security and Governance Politisch
While the rate of economic growth has declined in Europe, Asian countries are experiencing significant economic growth and are transforming their economies into global hubs. How do such geoeconomic power shifts affect the international order based on the Bretton Woods institutions? Many fear a loss of influence and power: in the U.S., the push for protectionism is gaining momentum, and uncertainty over the future of international leadership and power is also spreading in Europe as the continent loses its economic weight. Geoeconomic power can certainly have a strong impact on political decision-making, international rules and institutions. This raises the questions: How will global power relations shift due to the rise of China and Asia? How can Europe and Germany retain their influence in the world and protect the liberal economic order in the future? How to deal with alternative institutions and structures that challenge the existing order? And what role will economic strength play in the diplomatic ties between Asia and Europe in the coming decades?