Haus der FrauenGeschichte


Das ehrenamtlich geführte Haus der FrauenGeschichte (HdFG) bietet in seiner Dauerausstellung und der Präsenzbibliothek einen Überblick zur Frauengeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkt auf der wechselvollen Entwicklung in der europäischen Neuzeit. Öffnungszeiten sind jeden Mittwoch 14-18 Uhr und am letzten Samstag im Monat 13-17 Uhr; Führungen sind mit Anmeldung möglich (gegebenenfalls auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten).
Meist ein- bis zweimal im Monat finden sonntags ab 11.30 Uhr populärwissenschaftliche Vorträge oder Lesungen von Mitarbeiterinnen des Hauses oder von externen Referentinnen und Referenten zu den verschiedensten Themen aus Frauensicht statt.


Das HdFG ist eine bundesweit einmalige historisch-politische Bildungseinrichtung, gegründet 2012 von Prof. Dr. Annette Kuhn, der ersten Lehrstuhlinhaberin für Frauengeschichte in Deutschland (an der Universität Bonn, 1986-1999). Es finanziert sich über die Annette-Kuhn-Stiftung, Spenden und Eintrittsgelder und ist unabhängig von jeder öffentlichen Institution (wie auch vom Bonner Frauenmuseum).
2015 stattete Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, dem HdFG einen Besuch ab.
2017 veröffentlichte das HdFG mit freundlicher Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Bundesstadt Bonn die Broschüre Bonner Frauen(orte) – von Adelheidis bis Witwe Zuntz, eine Sammlung von Kurzbiographien von Frauen der Bonner Stadtgeschichte (ein Fortsetzungsband ist in Arbeit). Im selben Jahr beteiligte sich das HdFG mit zwei Veranstaltungen an der Altstadt-Lesereise.
Einige Beispiele für im HdFG gehaltene Vorträge:
23.04.2017: Prof. Arnulf Krause (Universität Bonn): Wikingerinnen!
25.06.2017: Christel Neudeck (Cap Anamur): Intensiv leben – jeden Tag neu
22.10.2017: Lydia Benecke (Kriminalpsychologin): PsychopathINNEN. Frauen als Täterinnen. Über die Psychologie des weiblichen Bösen
18.02.2018: Isabel Busch (HdFG): Women of Thrones – Frauengeschichte und die Welt von George R.R. Martin (vgl. http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Bonner-Forscherin-untersucht-Frauen-in-Game-of-Thrones-article3788333.html)
04.03.2018: Alexander Krist (HdFG): „Beim Oberbefehl sehen sie nicht auf das Geschlecht“ – Keltische Königinnen in Geschichte und Mythos
18.03.2018: Isabel Busch (HdFG): „The most happy“ – Anne Boleyn in Historie und Fiktion
Sie interessieren sich für Geschichte, Politik, Gesellschaft, Literatur, Kultur etc. aus Frauensicht, möchten sich ehrenamtlich engagieren und haben mittwochs und/oder an Wochenenden Zeit? Neue Mitarbeiterinnen (und Mitarbeiter) für wissenschaftliche und/oder organisatorische Tätigkeiten sind jederzeit willkommen.



Treffen:

Mittwochs 14-18 Uhr
Haus der FrauenGeschichte Wolfstraße 41, 53111 Bonn


Webseite: www.hdfg.de
Kontaktperson: Alexander Krist
Email: info@hdfg.de


Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch

Vorbei Nächste 24 Stunden Nächste 7 Tage Demnächst


Sonntag, 26.8.

26.08.2018 11:30 - 26.08.2018 13:00, Haus der FrauenGeschichte Wolfstraße 41

Altstadtlesereise/Rheinischer Kultursommer 2018

"Wilder Geruch" und "lüsterne Indolenz" -
Dr. Eva de Voss über Männerphantasien am Beginn der Schriftstellerkarrieren von Th. und H. Mann


Sonntagsmatinée
im Haus der FrauenGeschichte
Altstadtlesereise 2018 und Rheinischer Kultursommer 2018

"Wilder Geruch" und "lüsterne Indolenz" - Dr. Eva de Voss über Männerphantasien am Beginn der Schriftstellerkarrieren von Thomas und Heinrich Mann

Vortrag und Diskussion

Eintritt: 7 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

Haus der FrauenGeschichte Akademisch Kulturell & Gesellig

Sonntag, 9.9.

09.09.2018 11:30 - 09.09.2018 13:00, Haus der FrauenGeschichte Wolfstraße 41

Tucholsky hinterfragte in vielen seiner Werke traditionelle Geschlechterkonventionen. In einem Potpourri aus Lyrik und Prosa beleuchtet das HdFG diese eher unbekannte Seite "Tuchos".


Sonntagsmatinée
im Haus der FrauenGeschichte
Altstadtlesereise 2018 und
Rheinischer Kultursommer 2018

"Es gibt keinen Erfolg ohne Frauen" - Kurt Tucholsky und der Feminismus

Lesung mit Vortrag und Diskussion
mit Alexander Krist M. A.
Haus der FrauenGeschichte

Tucholsky und die Frauen? Da denken selbst Kenner oft nur an das Eine. Aber der kämpferische Dichter engagierte sich auch feministisch und hinterfragte in vielen seiner Werke die traditionellen Geschlechterkonventionen.
In einem Potpourri aus Lyrik und Prosa beleuchtet das HdFG diese eher unbekannte Seite "Tuchos".

Eintritt: 7 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

Haus der FrauenGeschichte Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch
27.05.2018 11:30 - 27.05.2018 13:00, Haus der FrauenGeschichte Wolfstraße 41 53111 Bonn (Altstadt)
Der Mythos der Päpstin fasziniert seit dem Mittelalter. Aber hat es sie wirklich gegeben? Und warum ist diese Geschichte heute noch so populär? Diese Fragen versucht der Vortrag zu beantworten.
Haus der FrauenGeschichte Akademisch Kulturell & Gesellig
Sonntagsmatinée im Haus der FrauenGeschichte Päpste sind keine typischen Helden für Bestseller, Filme und Musicals – die Päpstin schon. Im finstersten Mittelalter soll eine wissbegierige Frau – die meisten Versionen nennen sie Johanna – in Männerkleidung Karriere in der Kirche gemacht und schließlich zum Papst gewählt worden sein. Aber hat es sie wirklich gegeben, oder hätte es sie geben können? Mussten sich Frauen wirklich als Männer verkleiden, um Bildung erwerben zu können? Wie entwickelte sich Johannas Geschichte und warum ist sie heute noch so populär? Diesen Fragen geht der Vortrag nach und zeigt auf, wie dieselbe Überlieferung im Laufe der Jahrhunderte zu völlig gegensätzlichen Aussagen genutzt werden konnte. Vortrag und Diskussion Referent: Alexander Krist, M. A. Eintritt: 7 Euro / 5 Euro (ermäßigt)