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Donnerstag, 21.2.

21.02.2019 19:15 - 21.02.2019 21:15, Weltladen Bonn, Maxstr. 36

Bericht über das Engagement der ANDHERI HILFE e.V. zur Verbesserung des tragischen Lebens der Menschen im Glimmerminengebiet des Koderma-Distrikts in Ostindien


Was haben Lidschatten und schimmernder Autolack gemeinsam? In beiden Produkten ist Mica – sogenannter Glimmer – enthalten. Ein Mineral, das Menschen im ostindischen Bundesstaat Jharkhand Einkommen garantiert – und sie zugleich umbringt. Die großen, lukrativen Mineraladern werden hier seit Jahrzehnten mit schweren Maschinen abgebaut. Sind die Adern verschwunden, kommen die Dorfbewohner mit Hammer und Meißel und schlagen mühsam die Reste aus den Felsen.
Männer, Frauen und sogar Kinder schuften tagtäglich in diesen gefährlichen Minen. Sie atmen dabei permanent den Staub ein, der schwere Lungenkrankheiten verursacht. Oft stürzen die völlig ungesicherten Minen ein und begraben Menschen unter sich. Der Regierung von Jharkhand ist die Problematik bekannt. Sie hat deshalb schon vor Jahren rund 90 % aller Glimmerminen offiziell geschlossen. Und doch arbeiten die Menschen weiter hier – jetzt illegal –, weil sie keinerlei Alternative haben. Die Trinkwasserversorgung ist in diesen Dörfern nicht gesichert, die Ernährung ist mehr als unzureichend. Kaum jemand hier wird älter als 40 Jahre.
Ruth Kluge, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der ANDHERI HILFE e.V., berichtet über das tragische Leben der Menschen und zugleich vom Engagement der Hilfsorganisation, den Menschen im Glimmerminengebiet des Koderma-Distrikts eine Chance für ein Leben in Würde zu geben. Im ersten Schritt konnte die ANDHERI HILFE mit engagierten Partner*innen vor Ort in fünf Dörfern einfache Vorschulen errichten. Erstmals können 200 Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren die Schule besuchen, statt in den Minen zu arbeiten.

Weltladen Bonn Anderen helfen
21.02.2019 19:15 - 21.02.2019 21:15, Weltladen Bonn, Maxstr. 36

Infovortrag über die Solidarische Landwirtschaft Stopperich, ein Verein, in dem sich Landwirte und Verbraucher zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben.


Informationsvortrag für Neugierige, Engagierte und Genießer/innen von Jutta + Jürgen Kröll, Naturhof Stopperich (www.solawi-stopperich.de)

Eintritt frei – Spenden willkommen

Die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) Stopperich bei Hausen/Wied ist ein Verein, in dem sich Landwirte und Verbraucher zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben. Die Mitglieder tragen die Kosten über einen monatlichen Beitrag und erhalten im Gegenzug einen wöchentlichen Anteil der Ernte. So bekommt man einmal in der Woche saisonales und regionales Gemüse, ökologisch, nachhaltig, fair und ohne Verpackungsmüll. Eine der Depotgruppen ist auch in Bonn.

Aktuell versorgt die SoLaWi Stopperich etwa 90 Haushalte mit einer wöchentlichen Erntekiste.
Im März beginnt das neue Gartenjahr, in dem zu den bisherigen 120 Gemüseanteilen zusätzlich weitere 30 Anteile vergeben werden sollen.

Weltladen Bonn Ökologisch & Fair

Mittwoch, 27.2.

27.02.2019 18:30 - 27.02.2019 20:30, Alte VHS Bonn, Kasernenstraße 50, 53111 Bonn

Es geht um Konzernmacht, Fusionen und deren Begrenzung durch Kartellbehörden vor allem am Beispiel der Bayer-Monsanto-Fusion.


Der Chemieriese Bayer aus Leverkusen hat vor einem Jahr das US-amerikanische Gentechnikmonster
Monsanto aufgekauft. Jetzt teilen sich nur noch vier Konzerne den weltweiten Markt für Saatgut und
Pestizide. Die Folgen sind fatal: Glyphosat als Gift im Essen, Bienensterben und Agrarfabriken trotz
Welthunger überall.
Eine Einführung in die Ursachen und Folgen der Fusion zeigt die Notwendigkeit einer anderen Kartellpolitik.
Warum sind die Wettbewerbsämter untätig und wie setzen wir sozial-ökologischen Schranken gegen die
Marktmacht der Megakonzerne? In dem Vortrag wird ein Überblick zu der Fusion von Bayer-Monsanto
gegeben, aufgezeigt, was seit der Fusion geschehen ist, sowie alternative Kartellpolitik als Weg gegen die
Agrokonzerne vorgestellt. Am Ende öffnen wir den Raum für eine Diskussion.
Über den Referenten:
Dr. Thomas Dürmeier ist ausgebilderter Volkswirt. Derzeit ist er als Geschäftsführer des konzernkritischen
Vereins Goliathwatch e.V. aus Hamburg tätig und referiert bundesweit als Experte zum Thema
Konzernmacht und Kartellpolitik.
Zu der Veranstaltung rufen auf: treemedia e.V., kollektiv tonalli, Alte VHS; Bonn im Wandel, attac Bonn, Coordination gegen Bayer Gefahren, Dachverband Kritische Aktionäre, Goliath Watch.
Im Rahmen des Projekts MAIZ – Grenzen des gängigen Agrarsystems und Ansätze für eine zukunftsorientierte Landwirtschaft von – treemedia e.V

Attac Bonn Ökologisch & Fair Politisch

Dienstag, 26.3.

26.03.2019 19:15 - 26.03.2019 21:15, Weltladen Bonn, Maxstr.36

Einblick in das noch recht unbekannte Feld der Umweltpsychologie und praktische Beispiele, um psychologisches Wissen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu nutzen.


Referentin: Marie Heitfeld (Wandelwerk Umweltpsychologie)

Menschen, die sich mit dem Klimawandel, mit globaler Verantwortung und nachhaltiger Entwicklung beschäftigen, fragen sich oft, warum nachhaltiges Handeln häufig so schwerfällt. Wir wissen, dass für den Klimaschutz Verhaltensänderungen notwendig sind – und trotzdem schaffen es viele von uns nicht, auf einen Urlaubsflug zu verzichten oder die Einkaufsgewohnheiten zu verändern.
Welche Faktoren beeinflussen unser (Umwelt-)Verhalten? Und was hindert uns eigentlich daran, nachhaltig zu handeln? Marie Heitfeld von der Initiative „Wandelwerk Umweltpsychologie“ gibt einen Einblick in das noch recht unbekannte Feld der Umweltpsychologie und zeigt anhand praktischer Beispiele, wie wir psychologisches Wissen nutzen können – für mehr Nachhaltigkeit in unserem Alltag.

Weltladen Bonn Ökologisch & Fair Akademisch

Montag, 6.5.

06.05.2019 19:15 - 06.05.2019 21:15, Weltladen Bonn, Maxstr. 36

Der Vortrag informiert über die großen Geldgeber von Kohle und Rüstungsfirmen sind und gibt Tipps, wie wir bei Geldgeschäften nachhaltige und innovative Projekte unterstützen können.


Mit der Wahl der Bank entscheiden wir, was mit unserem Geld passiert: vergibt das Geldinstitut damit Kohle-Kredite, finanziert es Rüstungs-Deals oder investiert es in Erneuerbare Energien, nachhaltige Landwirtschaft und innovative Projekte?
In diesem Vortrag erfahren Sie, wer die großen Geldgeber von Kohle und Rüstungsfirmen sind. Sie erhalten Tipps, wie wir als Verbraucher*innen solche Geschäfte meiden können und worauf wir achten sollen, wenn wir bei unseren Geldgeschäften Wert auf Menschlichkeit, Ökologie und Zukunftsfähigkeit legen.

Referent: Moritz Schröder-Therre, Pressesprecher urgewald

Weltladen Bonn Anderen helfen Ökologisch & Fair