Liaison Office Internationale Wissenschaft der Stadt Bonn


Das Liaison Office Internationale Wissenschaft wurde 2013 etabliert, um Wissenschaftseinrichtungen, die in Bonn arbeitenden Einrichtungen der Vereinten Nationen, internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen besser zu vernetzen. Dem Themenfeld 'Nachhaltige Entwicklung' kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.



Treffen:

Keine regelmäßigen Treffen.


Webseite: bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/wissenschaftsregion/index.html
Kontaktperson: Dr. Maria Hohn-Berghorn
Email: maria.hohn-berghorn@bonn.de


Akademisch

Vorbei Nächste 24 Stunden Nächste 7 Tage Demnächst


Donnerstag, 19.10.

19.10.2017 18:30 - 19.10.2017 22:00, Zentrifuge des Hauses für Luft- und Raumfahrt, Godesberger Allee 70, 53175 Bonn


Vom 17. bis 20. Oktober 2017 führt das deutsch-russische Forum ein Young Leaders Seminar in Bonn durch. In diesem Kontext findet ein Deutsch-Russischer Science Slam mit Simultanübersetzung statt.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.deutsch-russisches-forum.de/7-deutsch-russischer-science-slam-wissenschaft-im-rampenlicht/14478

Liaison Office Internationale Wissenschaft der Stadt Bonn Akademisch

Dienstag, 24.10.

24.10.2017 0:00 - 24.10.2017 0:00, Universitätsforum Bonn, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Ringvorlesung 2017/2018 - "Die Welt im Wandel" - Agenda 2030


Angesichts der Komplexität der anstehenden Transformationsprozesse in Richtung Nachhaltige Entwicklung werden neue Formen der wissenschaftlichen Erkenntnisfindung und Politikberatung benötigt. Die klassische Formel: "Truth speaks to power" wird den Herausforderungen nicht mehr gerecht.

In der Auftaktveranstaltung der Ringvorlesung am 24.10.2017, dem Tag der Vereinten Nationen, geht es um die Fragen "Wie kann die Wissenschaft zur Analyse und Umsetzung der SDGs beitragen?", "Welche Prioritäten und Umsetzungsstrategien sind für den Weltzukunftsvertrag von besonderer Bedeutung?", "Welchen Widerhall finden wissenschaftliche Ergebnisse in der politischen Umsetzung?" und "Weshalb ist die Bildung von Netzwerken - möglichst auch gemeinsam mit Akteuren aus der Praxis - so notwendig?".

Weitere Informationen sowie den (Online)Anmeldelink finden Sie unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/welt-im-wandel

Liaison Office Internationale Wissenschaft der Stadt Bonn Akademisch

Montag, 6.11.

06.11.2017 0:00 - 06.11.2017 0:00, Universitätsforum Bonn, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Ringvorlesung 2017/2018 - "Die Welt im Wandel" - Agenda 2030


Einzelne, zentrale Akteure, denen aufgrund ihrer politischen oder ökonomischen Macht globales Gewicht zukommt, können großen Einfluss auf die Umsetzungsprozesse der Agenda 2030 nehmen und das Gesamtgefüge verändern, in dessen Rahmen sich die Implementierung der Zielsetzungen vollzieht. Das Engagement und die Zusagen dieser Global Player entscheiden mitunter nachhaltig über Reichweite und Geschwindigkeit der Implementierungsprozesse sowie über deren generelle Erfolgsaussichten. In direktem zeitlichen und räumlichen Umfeld der COP23 wird sich die Veranstaltung der aktuellen Klimapolitik der USA zuwenden und die Auswirkungen dieser Politik auf das Pariser Abkommen diskutieren. Dabei werden von den Expertinnen und Experten auch die weiteren außenpolitischen, wirtschaftlichen und soziokulturellen Folgen, die mit den Veränderungen der letzten Monate einhergehen, in den Blick genommen.

Weitere Informationen sowie den (Online)Anmeldelink finden Sie unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/welt-im-wandel

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Dienstag, 21.11.

21.11.2017 0:00 - 21.11.2017 0:00, Universitätsforum Bonn, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Ringvorlesung 2017/2018 - "Die Welt im Wandel" - Agenda 2030


Städte und Gemeinden stehen im Fokus der Agenda 2030. Sie spielen eine tragende Rolle, wenn es darum geht, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Insbesondere das Ziel 11 der Agenda 2030 formuliert den Anspruch an kommunale Akteure dabei explizit: "Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen". Auch bei der Umsetzung der meisten anderen Ziele nehmen Kommunen eine Schlüsselrolle ein. Das gleiche gilt für das Monitoring der Umsetzung der Ziele und Prinzipien.

Die Erwartungen an Städte und Gemeinden bei der Umsetzung der Agenda 2030 eine zentrale Rolle einzunehmen sind also groß - mindestens genauso groß sind jedoch die Herausforderungen. Zwar sind sie nah an den Menschen und wissen um deren Bedarf, jedoch stehen Städte und Gemeinden weltweit z.B. vor der Herausforderung, ausreichend Ressourcen für die Bereitstellung staatlicher Dienstleistungen zu generieren oder einen inklusiven Entwicklungspfad einzuschlagen. Auch die partizipative Gestaltung und Umsetzung bestimmter Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsziele birgt Chancen, aber auch Herausforderungen.

Die Vorlesung am 21.11.2017 widmet sich zentralen Fragestellungen, die Städte und Gemeinden weltweit beschäftigt. Illustrativ im Fokus stehen dabei die Erfahrungen Deutschland und Benins, die dazu dienen, gemeinsame und unterschiedliche Erfahrungen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Agenda 2030 herauszuarbeiten.

- Wie werden Städte und Gemeinden in die nationalen Strategieprozesse eingebunden?
- Was sind Prioritäten der Städte und Gemeinden bei der Umsetzung der Agenda 2030?
- Wie diskutieren Städte und Gemeinden die Chancen und Herausforderungen der Agenda 2030 vor Ort?
- Führt die Agenda 2030 zu neuen Impulsen und Prioritätensetzung in der Kommunalpolitik oder ist dies bloß Wunschdenken?
- Welche Erfahrungen haben Städte und Gemeinden bisher mit der Agenda 2030 und wie bewerten sie deren Einfluss auf kommunale Entscheidungen?

Weitere Informationen sowie den (Online)Anmeldelink finden Sie unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/welt-im-wandel

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Dienstag, 12.12.

12.12.2017 0:00 - 12.12.2017 0:00, Universitätsforum Bonn, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Ringvorlesung 2017/2018 - "Die Welt im Wandel" - Agenda 2030


Aufgrund der Relevanz, die Landesregierungen bei der Implementierung der Agenda 2030 zukommt, bringt die Podiumsdiskussion Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertreter aus Deutschland und Partnerländern an einen Tisch, um eine Bestandsaufnahme der nationalen Implementierungsbestrebungen vorzunehmen. Dabei soll der Fokus auf gemeinsamen Erfahrungen, gewonnenen Erkenntnissen und strategischen Herausforderungen liegen, die bei der Implementierung der Agenda 2030 sichtbar werden.

Hintergrund:

Um die Agenda 2030 zu implementieren und die damit einhergehenden 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, sind neue Denkweisen, neue Partnerschaften und neue Ansätze in der Politik notwendig. Alle Nationen sind dabei aufgerufen die Agenda 2030 in ihren nationalen Strategien, Pläne und Prozesse zu etablieren. In Deutschland bildet die Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland den Rahmenplan für die Implementierung der Agenda 2030. Diese Strategie stellt dabei die Bedeutung der Nachhaltigkeitsziele für die Politik der Bundesregierung dar und definiert konkrete Ziele und Maßnahmen für alle Politikfelder, womit sie einen Richtwert für die nötige langfristige Perspektive bietet.

Deutschland hat eine lange Tradition bei der Förderung nachhaltiger Entwicklung und ist daher in einer guten Position, um Partnerländer zu unterstützen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat begonnen Entwicklungspolitik in Bezug auf internationale Kooperationen für nachhaltige Entwicklung neu zu definieren. Neben vielen anderen Initiativen startete das BMZ das Programm Agenda 2030, das "early movers" mit einem Durchstarten der Implementierung der Agenda 2030 unterstützt. Unterstützt werden dabei Anpassungen der innerstaatlichen Politik an die Ziele der Agenda 2030, die Mobilisierung inländischer Ressourcen und privater Investitionen in nachhaltige Entwicklung und der Ausbau von Kapazitäten zur Sicherung von Monitoring.

Weitere Informationen sowie den (Online)Anmeldelink finden Sie unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/welt-im-wandel

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Mittwoch, 17.1.

17.01.2018 0:00 - 17.01.2018 0:00, Universitätsforum Bonn, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Ringvorlesung 2017/2018 - "Die Welt im Wandel" - Agenda 2030


Zugang zu Information und Meinungsfreiheit sind Grundrechte, die nur verwirklicht werden können, wenn alle Mitglieder einer Gesellschaft die Möglichkeit haben, frei und unabhängig zu kommunizieren. Dabei sind besonders innovative Ansätze mit digitalen Lösungen hilfreich, in Ländern des Nordens gleichermaßen wie im globalen Süden.

Seit dem Beginn der Verhandlungen zu den SDGs haben sich weltweit verschiedene NGOs und Organisationen aus dem Bereich Medien- und Entwicklungszusammenarbeit dafür eingesetzt, dass Meinungsfreiheit und freier Zugang zu Information in den Katalog der 17 Entwicklungsziele aufgenommen wurden. Der Begriff "Medien" taucht nicht im Text der Ziele auf. Dennoch gilt das Ziel 10 mit dem Unterziel 16 als Unterstützung für Meinungsfreiheit und wird von der Entwicklungszusammenarbeit als Erfolg gewertet. Zum ersten Mal wird in einer internationalen Vereinbarung das Bekenntnis zu öffentlichem Zugang zu Information festgeschrieben. Selbst in westlichen Demokratien, die bereits seit langem ertabliert sind, ist die rechtliche Anerkennung des Rechts auf Information eine relativ neue Entwicklung.

Dabei werden u.a. folgende Fragen diskutiert: Wie wurde das Ziel 16/10 implementiert und welche Widerstände gab es, Medien als ein Ziel in die Agenda zu integrieren? Wie wird heute das Ziel 16/10 als Basis für Maßnahmen im globalen Süden umgesetzt? Wie kann das Bewusstsein für Zugang zu Information und Meinungsfreiheit in Deutschland und im globalen Süden weiter gestärkt werden?

Weitere Informationen sowie den (Online)Anmeldelink finden Sie unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/welt-im-wandel

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Dienstag, 6.2.

06.02.2018 0:00 - 06.02.2018 0:00, Universitätsforum Bonn, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Ringvorlesung 2017/2018 - "Die Welt im Wandel" - Agenda 2030


Konventionen und Abkommen werden zumeist als Konzepte zur strukturellen Veränderung gedacht. Dies gilt sicher auch für die Agenda 2030 mit ihren 17 SDGs, für die die Vereinten Nationen Aushandlungsort waren und für die nun Staaten, Kommunen und Regionen als institutionalisierte Player in hohem Maße für die Implementierung und Umsetzung zuständig sind. Gemäß ihren institutionellen Aufträgen und Gestaltungsfeldern werden politische Weichenstellungen für strukturelle Veränderungen, die freilich in ganz konkreten Lebenbereichen Wirkung zeigen sollen, avisiert.

Entscheidend für das Erreichen der 17 Ziele sind jedoch die individuelle Entscheidungs- und Handlungspraktiken, ‚der Menschen’ selbst. Ganz gleich ob als Privatperson oder Akteur in Agenda 2030-relevanten Organisationen: Die (global) intendierte Strukturveränderung ist auf jeder Ebene stark von geeigneten Mindsets und dem Handeln Einzelner abhängig. Die letzte Veranstaltung nimmt diesen Komplex besonders in den Blick und rückt uns selbst in den Mittelpunkt.

Weitere Informationen sowie den (Online)Anmeldelink finden Sie unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/welt-im-wandel

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08.11.2016 18:15 - 08.11.2016 19:45, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Friedrich-Ebert-Allee 36, 53113 Bonn

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The digital transformation offers new opportunities for economic and social development worldwide. However, not all people benefit from its potentials equally: 200 million fewer women than men are online today. This presents challenges as access to the digital world is an increasingly critical requirement for economic and social participation. Promoting e-skills for women and girls across the world is thus an important priority for German development cooperation. Which competencies, skills, environments and support are needed for women and girls to be successful and self-confident netizens, entrepreneurs and co-creators of the digital age? The event on November 8th will pick up on those themes. Three speakers will present their approaches for overcoming the gender digital divide and promoting an equal, gender-balanced internet. The event will be held in English. Programm: Grußwort Prof. Dr. Maren Bennewitz, Prorektorin für Informationstechnologie & Wissenstransfer, Universität Bonn Einführung durch Hans-Peter Baur, Unterabteilungsleiter Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit & Entwicklung Vorträge & Diskussion mit - Terry Reintke, Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Brüssel - Iffat Rose Gill, Gründerin "ChunriChoupaal - The Code to Change, Amsterdam - Martha Chumo, Gründerin Nairobi Dev School Moderation: Almuth Schellpeper, Deutsche Welle Akademie Im Anschluss laden die Veranstalter Sie zu einem Empfang mit Getränken und Imbiss ein. Die Referentinnen und Referenten und weitere Fachexperten aus der GIZ stehen Ihnen zu Gesprächen zur Verfügung. Wir bitten um eine (Online-)Anmeldung bis zum 07.11.2016 unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/archiv/die-welt-im-wandel/die-welt-im-wandel-real.-digital/Anmeldung Die Anmeldung ist ab 24.10.2016 möglich.
05.12.2016 18:15 - 05.12.2016 19:45, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

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Trotz schneller technologischer Entwicklungen bleibt vielen Menschen sowohl im Süden als auch im Norden der Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien verwehrt. Die digitale Kluft besteht weiterhin, selbst wenn digitale Technologien verfügbar sind. In diesem Kontext ist das Aneignen von Media and Information Literacy wichtig, um einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu fördern, digitale Sicherheit zu erlangen und schließlich neue Perspektiven für Nutzer zu eröffnen. Wenn Medienprodukte nicht nur analysiert werden, sondern Nutzer auch selbst Inhalte erstellen und reflektieren und soziale Verantwortung übernehmen, dann können digitale Kompetenzen unterstützen, aktiv am gesellschaftlichen Leben einer Informationsgesellschaft teilzunehmen. In vielen Ländern des Südens ist in den letzten Jahren eine Technologie-Szene entstanden, in der Medienexperten an der Umsetzung neuer Ideen für ihre Länder arbeiten; sie sind überzeugt, dass das Internet und digitale Technologien auch für Entwicklungsländer eine Chance bietet und Meinungsfreiheit stärkt. Programm: Vorträge und Diskussion mit - Prof. Dr. Bettina Schlüter, Abteilung Digitale Gesellschaft, Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn - Steffen Leidel, kommissarischer Leiter Digital & Wissensmanagement, Deutsche Welle Akademie - Natascha Schwanke, Leiterin Afrika, Medienentwicklung, Deutsche Welle Akademie Moderation: Jeanette Seiffert, Deutsche Welle Akademie Im Anschluss laden die Veranstalter Sie zu einem Empfang mit Getränken und Imbiss ein. Die Referentinnen und Referenten und weitere Fachexperten aus der GIZ stehen Ihnen zu Gesprächen zur Verfügung. Wir bitten um eine (Online-)Anmeldung bis zum 04.12.2016 unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/die-welt-im-wandel Die Anmeldung ist ab 08.11.2016 möglich.
15.12.2016 18:15 - 15.12.2016 19:45, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

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Aspekte und Voraussetzungen einer sicheren Gesellschaft geraten in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus öffentlicher und politischer Aufmerksamkeit. Dabei spielen digitale Überwachung, Cyber Security, der Schutz der Privatsphäre, der Schutz des Staates, Sicherheit in öffentlichen Räumen, digitale Vernetzung und das Recht an den eigenen Daten nur einen Teil innerhalb eines großen Spektrums an Themen, die nicht selten kontrovers diskutiert werden. Offenkundig werden hier im Rahmen unterschiedlicher Interessenlagen Prioritäten und Relevanzen ausgehandelt, da – gleich einem Kippbild – Sicherheitsgewinne in einem Bereich nicht selten durch gestiegene Unsicherheiten in einem anderen Bereich erkauft werden. Die Veranstaltung wird den technologischen Voraussetzungen und politischen Implikationen dieses ambivalenten Verhältnisses von Sicherheit und Unsicherheit nachgehen und hat dazu zwei Experten geladen, die sich aus technologischer und politischer Perspektive sowie in mannigfachen wissenschaftlichen und politischen Kontexten intensiv mit dieser Thematik befasst haben. Programm: Vorträge und Diskussion mit - Prof. Dr. Michael Meier, Institut für Informatik / IT Sicherheit, Universität Bonn; Leiter der Abteilung Cyber Security, Fraunhofer FKIE - Peter Schaar, Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit & Datenschutz (EAID), Berlin; Bundesbeauftragter für den Datenschutz & die Informationsfreiheit a.D. Moderation: Holger Hank, Deutsche Welle Akademie Prof. Dr. Michael Meier ist Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am Institut für Informatik der Universität Bonn und Leiter der Abteilung Cyber Security bei Fraunhofer FKIE. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der angewandten Aspekte von IT-Sicherheit mit dem Schwerpunkt auf Angriffs- und Malwareanalyse sowie -erkennung. Peter Schaar ist ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Seit September 2013 ist er Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) in Berlin. Schaar publizierte zahlreiche Veröffentlichungen, darunter die Bücher "Datenschutz im Internet" (2002), "Das Ende der Privatsphäre" (2007), "Total überwacht – Wie wir in Zukunft unsere Daten schützen" (2014), "Das digitale Wir – Der Weg in die transparente Gesellschaft" (2015). Im Anschluss laden die Veranstalter Sie zu einem Empfang mit Getränken und Imbiss ein. Die Referentinnen und Referenten und weitere Fachexperten aus der GIZ stehen Ihnen zu Gesprächen zur Verfügung. Wir bitten um eine (Online-)Anmeldung bis zum 14.12.2016 unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/die-welt-im-wandel Die Anmeldung ist ab 05.12.2016 möglich.
10.01.2017 18:15 - 10.01.2017 19:45, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Liaison Office Internationale Wissenschaft der Stadt Bonn Akademisch
Die technologische Entwicklung der digitalen Medien beeinflusst und verändert die Nachrichtenberichterstattung und fordert Journalisten heraus, liefert aber auch neue Werkzeuge für Produktion, Distribution und Dialog mit dem Publikum. Innovative Technik bietet die Möglichkeit, Geschichten crossmedial zu erzählen, emotional und aus verschiedenen Perspektiven, z.B. als One-Pager oder durch immersive Journalism. Neue Technologien ermöglichen es außerdem, nicht nur Fakten zu berichten, sondern Situationen und Geschichten lebendig werden zu lassen. Bevor neue digitale Werkzeuge im Journalismus zur Anwendung kommen, werden sie in Pilotprojekten getestet und evaluiert. Dies ist notwendig, da die Bedeutung der Technologie für den digitalen Journalismus und das redaktionelle Tagesgeschäft zunimmt und sich Formate ständig weiterentwickeln. Voraussetzung ist, dass Journalisten bereit sind, ihr journalistisches Handwerk ständig weiterzuentwickeln, sich mit innovativen Formen des Storytelling zu beschäftigen und sich neue technische Kompetenzen anzueignen. Nur dann können sie ihren Beruf adäquat ausüben und weiterhin qualitativ hochwertige Arbeit abliefern – auch wenn der Aktualitätsdruck hoch und das Tempo der Informationsbeschaffung und Berichterstattung im digitalen Journalismus sehr schnell ist. Programm: Vorträge und Diskussion mit - Julia Bernstorf, stv. Leiterin Abt. Programmentwicklung & Innovation, Deutsche Welle - Wilfried Runde, Leiter Bereich Innovationsprojekte, Abt. Projekte & Entwicklung, Deutsche Welle Moderation: Jeanette Seiffert, Deutsche Welle Akademie Im Anschluss laden die Veranstalter Sie zu einem Empfang mit Getränken und Imbiss ein. Die Referentinnen und Referenten und weitere Fachexperten aus der GIZ stehen Ihnen zu Gesprächen zur Verfügung. Wir bitten um eine (Online-)Anmeldung bis zum 09.01.2017 unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/die-welt-im-wandel Die Anmeldung ist ab 15.12.2016 möglich.
19.01.2017 18:15 - 19.01.2017 19:45, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn

Liaison Office Internationale Wissenschaft der Stadt Bonn Akademisch
Unsere Alltagskultur wie Literatur oder Film, aber auch wissenschaftliche Studien wenden sich immer wieder Szenarien einer digitalen Zukunft zu, die mal zu Zwecken der Unterhaltung, mal aus analytischem Interesse digitale Innovationen unserer Gegenwart in ihren Veränderungspotentialen abzuschätzen suchen. Die hohe Dynamik, in der sich digitale Technologien weiterentwickeln, die oftmals zunächst unabsehbaren Effekte, die damit einhergehen, und das hohe Bewusstsein für Konsequenzen, die diese Veränderungen für unterschiedlichste Bereiche des Lebens und der Gesellschaft bereithalten, laden geradezu dazu ein, gegenwärtige Trends ‚hochzurechnen‘ und Aspekte eines zukünftigen Lebens aus aktuellen Entwicklungen zu extrapolieren. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe möchten wir daher im Gespräch mit dem Direktor des Fraunhofer Instituts IAIS, und dem Sprecher der Fraunhofer Big Data Alliance, Prof. Dr. Stefan Wrobel, solche Szenarien und Imaginationen in den Blick nehmen und eigene Diagnosen über den Zuschnitt einer digitalen Wirklichkeit in 20 Jahren stellen. Programm: Gesprächsrunde mit - Prof. Dr. Stefan Wrobel, Direktor des Fraunhofer Instituts IAIS - Prof. Dr. Bettina Schlüter, Abteilung Digitale Gesellschaft, Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn - Björn Müller-Bohlen, Abteilung Digitale Gesellschaft, Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn Moderation: Jeanette Seiffert, Deutsche Welle Akademie Prof. Dr. Stefan Wrobel ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und Professor für Informatik an der Universität Bonn. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Aspekten der Digitalisierung, insbesondere mit intelligenten Algorithmen und Systemen zur Analyse großer Datenmengen und dem Einfluss von Big Data/Smart Data auf die Nutzung von Informationen in Unternehmen und der Gesellschaft. Er ist Autor einer großen Zahl von Publikationen in den Gebieten des Data Mining und des Maschinellen Lernens, Mitglied des Herausgeber-Gremiums mehrerer führender Fachzeitschriften und Gründungsmitglied der »International Machine Learning Society«. Im Anschluss laden die Veranstalter Sie zu einem Empfang mit Getränken und Imbiss ein. Die Referentinnen und Referenten und weitere Fachexperten aus der GIZ stehen Ihnen zu Gesprächen zur Verfügung. Wir bitten um eine (Online-)Anmeldung bis zum 18.01.2017 unter: https://www.fiw.uni-bonn.de/digitale-gesellschaft/projekte-und-veranstaltungen/die-welt-im-wandel Die Anmeldung ist ab 10.01.2017 möglich.
22.03.2017 18:00 - 22.03.2017 20:00, Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Am 22. März 2017, dem Weltwassertag, wird erstmalig der Weltwasserbericht in der deutschen Stadt der Vereinten Nationen vorgestellt.
Liaison Office Internationale Wissenschaft der Stadt Bonn Ökologisch & Fair
Das Thema des diesjährigen Weltwasserberichts ist Abwasser. Abwasser ist das Ergebnis der meisten Formen der Nutzung von Wasser durch den Menschen. Da die Nachfrage nach Wasser insgesamt wächst, steigen weltweit stetig auch Menge und Schadstoffbelastung von Abwasser. Mit Ausnahme der hochindustrialisierten Länder wird der Großteil des Abwassers überall ohne angemessene Behandlung direkt in die Umwelt abgeleitet. Dies schädigt die menschliche Gesundheit, die Wirtschaftskraft, die Qualität der natürlichen Süßwasservorkommen und die Ökosysteme. Abwasser ist ein kritischer Bestandteil des Wasserbewirtschaftungskreislaufs. Dennoch wird Wasser nach Nutzung allzu oft als zu beseitigende Belastung oder als zu ignorierendes Übel angesehen. Wenn Abwasser auch künftig nicht als wesentliches Gesellschafts- und Umweltproblem behandelt wird, gefährdet dies die Anstrengungen zur Erreichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Abwasser gewinnt angesichts der immer weiter steigenden Wassernachfrage an Bedeutung als eine verlässliche alternative Quelle der Wasserversorgung. Es entsteht ein neues Paradigma: Statt „Behandlung und Entsorgung“ geht es heute um Abwasserbewirtschaftung mit Fokus auf „Wiederverwendung, Wiederaufbereitung und Rückgewinnung“. Dieser Paradigmenwechsel sieht Abwasser nicht länger als ein zu lösendes Einzelproblem, sondern als Teil von Gesamtlösungen für die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.fiw.uni-bonn.de/wwdr17