Zentrum für Religion und Gesellschaft


Das ZERG wurde am 12. Juli 2005 an der Universität Bonn gegründet.

Es handelt sich um eine fakultätsübergreifende Einrichtung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die an der Universität Bonn in diesem Bereich bereits vorhandenen Exzellenzen zu bündeln und auf die Fragestellung "Religion und Gesellschaft" hin zu fokussieren.


Das ZERG vereint somit die Forschungsgebiete von rund 30 Mitgliedern (Professorinnen und Professoren sowie Privatdozenten) der Evangelisch-Theologischen, der Katholisch-Theologischen, der Medizinischen, der Philosophischen und der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät sowie des Altkatholischen Seminars. Unter dem Dach des Zentrums für Religion und Gesellschaft sind Wissenschaftler zusammengeschlossen, die auf Forschungsfeldern an der Schnittstelle von Religion und Gesellschaft tätig sind.

Ihre Schwerpunkte liegen in den Feldern "Politik, Autorität und Religion", "Pluralismus und Wahrheit - Glaube, Sinn und Verbindlichkeit", "das soziale Handeln der Religionen in der Gesellschaft", "Medien, Kunst und Religion", und "Religionen in ihrer Geschichte".

Zur Arbeit des ZERG gehört unter anderem die Organisation und Durchführung von regelmäßigen Veranstaltungsreihen, wie etwa dem “Forum Religionen in der Gesellschaft". Die Arten der Veranstaltungen reichen von Symposien, öffentlichen Diskussionen und (Gast)Vorträgen zu aktuellen zeitgeschichtlichen Themen auf englischer und deutscher Sprache mit anschließenden Podiumsdiskussionen bis hin zu Seminaren, Lesungen und Filmvorführungen.

Vortragende wie Teilnehmer der Diskussionen sind dabei neben den Mitgliedern des ZERG Gastprofessoren, Schriftsteller und Gäste aus Politik, Kultur und Bildung. Das ZERG tritt dabei in Kooperation sowohl mit Instituten und Seminarsabteilungen verschiedener Fakultäten der Universität, als auch mit außeruniversitären Partnern wie dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, dem Theater Bonn und dem Kunstmuseum Bonn.

Interessierte können gerne alles weitere auf unserer Homepage erfahren:
https://www.zerg.uni-bonn.de/



Treffen:

Es gibt keine öffentlichen, regelmäßigen Treffen.


Webseite: zerg.uni-bonn.de
Kontaktperson: Charlotte Loesch
Email: loesch@zerg.uni-bonn.de


Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch

Vorbei Nächste 24 Stunden Nächste 7 Tage Demnächst


25.10.2016 18:30 - 25.10.2016 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Einführung in das Thema Referent: Prof. Dr. Stephan Conermann
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
08.11.2016 18:30 - 08.11.2016 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Formen der Sklaverei in der aztekischen Gesellschaft Referent: Dr. Antje Gunsenheimer
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
15.11.2016 18:30 - 15.11.2016 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Konfrontation versus Kooperation. Zum Verhältnis von Niltal-Ägyptern und Lokalbevölkerung des Sinai im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. Referent: Prof. Dr. Ludwig Morenz
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
22.11.2016 18:30 - 22.11.2016 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Migration, Flucht, Sklaverei. Der Krieg zwischen Messenien und Sparta Referent: Prof. Dr. Winfried Schmitz
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
29.11.2016 18:30 - 29.11.2016 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Darstellungen persönlicher Abhängigkeiten in der griechischen Bildkunst Referent: Prof. Dr. Martin Bentz
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
06.12.2016 18:30 - 06.12.2016 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Die 'Völkerwanderung' in der antiken Welt - Druck, Transformation und Systembruch Referent: Prof. Dr. Konrad Vössing
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
13.12.2016 18:30 - 13.12.2016 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Das Land, in das man flüchtet? Migrationen aus West- Zentralasien nach China in der Vormoderne Referent: Prof. Dr. Ralph Kauz
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
20.12.2016 18:30 - 20.12.2016 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Motivationen und Strategien germanischer Migrationsbewegungen in der Völkerwanderungszeit Referent: Prof. Dr. Rudolf Simek
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
10.01.2017 18:30 - 10.01.2017 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Flucht und Mission als Dynamiken der Veränderung des Manichäismus auf dem Weg aus dem zentralen Iran nach Sogdien und Xinjiang vom 4. bis zum 9. Jahrhundert Referent: Prof. Dr. Dr. Manfred Hutter
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
17.01.2017 18:30 - 17.01.2017 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Zur Bedeutung von zwangsumgesiedelten und erbeuteten Personen im Kern des Mongolischen Weltreiches Referent: Prof. Dr. Jan Bemmann
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
24.01.2017 18:30 - 24.01.2017 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Der mobile Staat: Migration in der Herausbildung des Inka-Staats Referent: Prof. Dr. Karoline Noack
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
31.01.2017 18:30 - 31.01.2017 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Mobilitätsdynamiken im vorspanischen Amerika. Archäologische und ethnohistorische Quellen Referent: Prof. Dr. Nikolai Grube
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
07.02.2017 18:30 - 07.02.2017 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Migrationsbewegungen und Zwangsumsiedlungen. Die Ost-Expansion des alten Reichs auf dem japanischen Archipel Referent: PD Dr. Detlev Taranczewski
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
14.02.2017 18:30 - 14.02.2017 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Migration der Maroniten im 19. Jahrhundert Referent: Prof. Dr. Harald Suermann
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
21.02.2017 18:30 - 21.02.2017 20:00, Universitäts Hauptgebäude, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal XIII
Formen persönlicher Abhängigkeit und die Frage sozialer Mobilität im antiken China Referent: PD Dr. Christian Schwermann
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch
In Weiterführung der in der Philosophischen Fakultät im Sommersemester 2016 unter dem Titel „Flucht, Migration, Integration“ durchgeführten Vortragsreihe konzentriert sich das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn in dieser Ringvorlesung ganz bewusst auf die Zeit vor der „Verwandlung der Welt“ (Jürgen Osterhammel) während des „langen“ 19. Jahrhunderts. Die physische Mobilität von Menschen ist natürlich kein Phänomen der heutigen Zeit, sondern stellt ein Charakteristikum der meisten Gesellschaften dar. Allerdings gilt es, die zahlreichen Anlässe und Erscheinungsformen voneinander zu unterscheiden. Die im Titel aufgeführten Stichworte benennen hierbei nur drei wichtige Arten von Mobilität. Bei den Beiträgen unserer Ringvorlesung soll es aber nicht allein um die reine Beschreibung solcher historischer Humanbewegungen gehen. Im Vordergrund steht vielmehr die durch diese Mobilitäten erzeugte soziale Dynamik. Der gesellschaftliche Druck, der durch die häufig genug erzwungene Bewegung hervorgerufen wird, kann in den Gruppen selbst wie auch in den aufnehmenden Gesellschaften letztlich sowohl positive wie auch negative Energien freisetzen. Unser Hauptinteresse gilt daher den Veränderungen in den betroffenen Sozialordnungen. Es scheint uns auch für die heutige Situation aus dieser Perspektive interessant zu sein, sich mit den Auswirkungen von Migration, Flucht und Sklaverei auf unterschiedliche Gemeinschaften in der Vergangenheit systematisch zu befassen.
23.06.2017 16:00 - 23.06.2017 18:00, Hörsaal XII, Hauptgebäude der Universität Bonn, Am Hof 1, 53113 Bonn
Dr. Peter Clar wird in seinem Vortrag, ausgehend von Jelineks Schreibweise und Denkmodellen nach Jaques Derrida und Paul de Man, die Dekonstruktion in Jelineks 'Abraumhalde' aufzeigen.
Zentrum für Religion und Gesellschaft Akademisch Kulturell & Gesellig
Als „Ästhetik der Störung“ beschreibt die Literaturwissenschaftlerin Teresa Kovacs Elfriede Jelineks Konzept des ‚Sekundärdramas‘. Das dem Vorbild, im Fall von Abraumhalde unter anderem Lessings Nathan der Weise (scheinbar) nachgeordnete, (scheinbar) sekundäre Drama ‚stört‘ dabei sein Vorbild, zeigt darin vorhandene Brüche auf, dekonstruiert es. Zugleich mit der Dekonstruktion wird das Vorbild aber rekonstruiert, neu kontextualisiert, um- und weitergeschrieben, wie auch das ‚Sekundärdrama‘ von seinen Vorbildern (neben Nathan der Weise u.a. die Bergpredigt, Antigone oder die Eichmann-Protokolle) ebenso erschaffen wie ge-/zerstört wird. Damit führt Elfriede Jelineks Abraumhalde konsequent fort, was auch andere ihrer Texte auszeichnet und was, oft ohne nähere Definition, als ‚Dekonstruktion‘ bezeichnet wird. Form und Inhalt sind dabei eng miteinander verbunden, nicht allein werden Drama und ‚Sekundärdrama‘ zugleich konstruiert und dekonstruiert, auch binäre Oppositionen wie Gott – Mensch, Mann – Frau, Autor_in – Leser_innen werden brüchig, lösen sich auf. Im Vortrag des österreichischen Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Dr. Peter Clar ‚Gott ist stets der Richtige, allerdings immer für jemand anderen‘. (De-)Konstruktionen von Religion und Gott in Elfriede Jelineks „Abraumhalde“ am Freitag, den 23. Juni 2017, 16 - 18 Uhr c.t., in HS XII (Universitätshauptgebäude), wird er, ausgehend von einem Überblick über die dekonstruktive Schreibweise Jelineks, inklusive einer Annäherung an das Denkmodell der Dekonstruktion in den Lesarten Jacques Derridas und Paul de Mans, zeigen, wie die Dekonstruktion in Jelineks Abraumhalde lesbar wird. Das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Universität Bonn lädt in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Bonn und dem Evangelischen Forum Bonn herzlich zu diesem öffentlichen Vortrag mit gemeinsamer Diskussion ein. Im Anschluss des Vortrags gibt es die Möglichkeit, die Theaterproduktion von Abraumhalde im Theater Bonn eigenverantwortlich zu besuchen. Nach der Theateraufführung wird zu einem Nachgespräch mit Schauspielern, Dramaturgen und dem Experten herzlich eingeladen.