issa


Die informationsstelle südliches afrika e.V. (issa ) besteht seit 1971 mit der Aufgabe, kritische und detaillierte Informationen über die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklungen im Südlichen Afrika für den deutschsprachigen Raum bereitzustellen. Zu Kenntnis und Information beizutragen, hat sich issa zur Aufgabe gesetzt und damit zur Förderung internationaler Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.



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Webseite: issa-bonn.org
Kontaktperson: issa - informationsstelle südliches afrika e.V.
Email: info@issa-bonn.org


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01.10.2016 18:00 - 01.10.2016 20:00, Bonn, MIGRApolis - Haus der Vielfalt (Brüdergasse 16-18)
Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden durch Kohle in Südafrika – Alternativen für eine gerechte Klima- und Energiepolitik. Vortrag und Diskussion mit südafrikanischen Aktivisten
issa Ökologisch & Fair Politisch
Trotz der zukunftsweisenden Pariser Klimaklimakonferenz, auf der sich erstmals 195 Staaten auf ein völkerrechtlich verbindliches Klima-Abkommen einigen konnten: Eine der klima-schädlichsten Energiequellen, die Steinkohle ist weiter auf dem Vormarsch. In Deutschland wird nur noch ein Bruchteil der verbrauchten Steinkohle auch hier gefördert, der Löwenanteil wird durch Unternehmen wie RWE und STEAG importiert, u.a. aus Südafrika. Dort verursachen Kohleminen und Kohlekraftwerke massive Schäden für Mensch und Umwelt. Südafrika selbst gewinnt 90% seiner Energieversorgung aus Kohle und ein Umdenken ist nicht in Sicht. Aktuell befinden sich zwei weitere große Kohlekraftwerke im Bau: Medupi und Kusile, die die Menschenrechte auf Wasser, Gesundheit und Nahrung z.T. erheblich gefährden. Das zeigt die neue MISEREOR-Studie "Wenn nur die Kohle zählt". Beteiligt sind u.a. 19 deutsche Unternehmen, Kredite der staatlichen KfW IPEX-Bank und zwei Exportkreditgarantien des Bundes unterstützen die Finanzierung. Es berichten die Umwelt- und Menschenrechts-aktivist/-innen Caroline Ntaopane und Matthews Hlabane über die katastrophalen Umstände in Südafrikas Kohlesektor und die Verstrickung deutscher Unternehmen als Zulieferer, Finanziers und Importeure sowie über ihre Arbeit als Aktivist/-innen. Gemeinsam wollen wir Möglichkeiten des Widerstands und der Transformation diskutieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Rundreise mit Caroline Ntaopane und Matthews Hlabane statt, die von der Koordination Südliches Afrika und Misereor organisiert wird. Kooperationspartner in Bonn ist die issa - informationsstelle südliches afrika e.V. Informationen zu allen weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Rundreise finden Sie auf www.kosa.org und auf facebook/KOSA-eV.
26.10.2016 18:30 - 26.10.2016 20:30, MIGRApolis - Haus der Vielfalt, Bonn-Innenstadt (Brüdergasse 16-18)
Podiumsdiskussion: Mosambik war lange Zeit Musterland der Entwicklungszusammenarbeit. Warum ist Mosambik in eine so tiefe politische und wirtschaftliche Krise geraten?
issa Politisch
Mosambik war lange Zeit Musterland der Entwicklungszusammenarbeit: Frieden, politische Stabilität, hohe Wirtschaftswachstumsraten prägten das Bild des Landes. Doch seit 2013 verschärft sich die politische Lage in Mosambik zusehends ... Fragen der Diskussionsveranstaltung sind: - Warum ist Mosambik, das einst viel gepriesene Musterland der Entwicklungszusammenarbeit, in eine so tiefe politische und wirtschaftliche Krise geraten? - Wie kann in Mosambik dauerhaft Frieden gesichert und die Gefahr einer Eskalation des bewaffneten Konfliktes zwischen RENAMO-Opposition und der Regierung vermieden werden? - Wie kann die deutsche Entwicklungszusammenarbeit dazu beitragen, dass der Demokratisierungsprozess weitergeführt wird? Aus Mosambik wird Herr Adérito Caldeira am Podium teilnehmen. Er ist Journalist und Chefredakteur der (Online-)Zeitung @verdade, die vor allem für ihr Konzept des "Citizen-Journalism" bekannt ist. Daneben wird Lothar Berger der informationsstelle südliches afrika e.V. (issa) mitdiskutieren. Moderator ist Johannes Beck (DW)
15.12.2017 17:00 - 15.12.2017 19:00, Haus der Bildung (großer Saal), Mühlheimer Platz 1, 53111 Bonn
Premiere der Dokumentation und Diskussion zum Sturz des Langzeitpräsidenten Robert Mugabe Freitag, 15. Dezember 2017, 17.00 - 19.00 Uhr, Haus der Bildung (großer Saal),Mühlheimer Platz 1, 53111 Bonn
issa Politisch
37 Jahre lang regierte Robert Mugabe, der ehemalige Freiheitskämpfer und zeitweilige Liebling der westlichen Entwicklungspolitik Simbabwe mit harter Hand und entwickelte sich immer mehr zum Tyrannen. Im November 2017 wurde er gestürzt und sein früherer Vertrauter und Vizepräsident Emmerson Mnangagwa am 24.11.2017 als neuer Präsident vereidigt. Eine TV-Dokumentation erzählt die Ereignisse der kritischen 20 Tage im November 2017 aus simbabwischer Sicht und lässt ‚zentrale Akteure/innen‘ zu Wort kommen. Eine Expertenrunde aus Politik, Wissenschaft und Medien diskutiert danach die neuen Perspektiven für Simbabwe, das auch durch seine Rohstoffe und seine zentrale Lage von fundamentaler Bedeutung für das gesamte Südliche Afrika ist. Weitere Informationen unter: https://www.issa-bonn.org/news/veranstaltung-simbabwe-20-tage-im-november-fr-15-12-2017/ https://www.facebook.com/AfrikaSued/posts/1691453237551967