Jugend Rettet


Jugend Rettet ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen, der im Juli 2015 in Berlin gegründet wurde. Der Verein setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen in Seenot geraten: Durch den Einsatz eines Schiffes zur Seenotrettung im zentralen Mittelmeer.


Im Jahr 2015 ertranken nach offiziellen Angaben 3771 Menschen, seit Jahresbeginn 1350, bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu flüchten. Davon 800 allein in einer Nacht, nachdem im April 2015 ein Schiff mit Flüchtlingen gekentert war. Danach war sich Europa einig, in der Theorie, dass etwas getan werden muss, in der Praxis ist bisher jedoch wenig passiert. Auch in der vergangenen Woche ist es nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) erneut zu schweren Schiffsunglücken auf dem Mittelmeer zwischen Libyen und Italien mit bis zu 700 Toten gekommen. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit wagen immer mehr Flüchtlinge den Weg über das Mittelmeer, nach Angaben von Überlebende sind am Mittwoch bis zu 100 Menschen ertrunken. Auch gestern gab es wieder Tote, nachdem ein Boot kenterte.

Jugend Rettet ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen, der im Juli 2015 in Berlin gegründet wurde. Der Verein setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen in Seenot geraten: Durch den Einsatz eines Schiffes zur Seenotrettung im zentralen Mittelmeer. Mit Hilfe einer professionellen Crew sowie in enger Kooperation mit dem Maritime Rescue Centre (MRCC) in Rom sollen Menschen in Seenot lokalisiert und an Bord genommen werden, wo sie eine medizinische und psychologische Erstversorgung erfahren sollen. Auf Anweisung des MRCCs sollen sie dann in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden. Der Kauf, Umbau und Betrieb des Schiffes finanziert sich durch private Spenden. Jugend Rettet verfügt über ein ständig wachsendes Netzwerk aus europäischen Botschaftern (Jugend Rettet europe). Sie verbindet das Ziel, junge Erwachsene für die Flüchtlingsproblematik zu sensibilisieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten bei der Seenotrettung aufzuzeigen.

Weitere Informationen zu dem Projekt unter https://jugendrettet.org/ sowie unter https://www.facebook.com/JugendRettet/?fref=ts



Treffen:

Dienstag 18:00 Uhr (café Eleven)


Webseite: www.jugendrettet.org
Kontaktperson: Anna Bartz
Email: annab@jugendrettet.org


Anderen helfen Politisch

Vorbei Nächste 24 Stunden Nächste 7 Tage Demnächst


Montag, 4.12.

04.12.2017 19:30 - 04.12.2017 21:00, Oscar Romero Haus Bonn


Nach offiziellen Angaben des Flüchtlingshilfswerks der vereinten Nationen (UNHCR) sind 2017 bereits 2806 Menschen im Mittelmeer ertrunken, die Dunkelziffer liegt jedoch deutlich höher.

Jugend Rettet ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen, der im Juli 2015 in Berlin gegründet wurde. Der Verein setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen, in Seenot geraten. Am 2. August diesen Jahres beschlagnahmten die italienischen Behörden die IUVENTA, das Schiff von Jugend Rettet e.V. mit Argumenten, die sich bei genauerem Hinsehen als haltlos erweisen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Iuventa Crew innerhalb des 12-monatigen Einsatzeiraumes über 14.000 Menschen aus Seenot gerettet.
In dem Vortrag soll die Arbeit von Jugend RETTET e.V. vorgestellt sowie Hintergründe zur aktuellen Situation auf dem Mittelmeer erläutert werden.
Darüber hinaus zeigen wir den 30 minütigen Dokumentarfilmen Minden replying. Die Fahrt über das zentrale Mittelmeer gilt für Flüchtlinge als eine der tödlichsten Routen der Welt. Die Dokumentation von Maik Lüdemann nimmt uns mit auf das Rettungsschiff Minden und gibt persönliche Einblicke in die riskanten Einsätze der Seenotretter auf dem Mittelmeer.

Wir freuen uns auf euch und einen spannenden Austausch!

Jugend Rettet Anderen helfen

Mittwoch, 13.12.

13.12.2017 18:30 - 13.12.2017 21:15, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn (Hörsaal 17)

Eine Dokumentation der Lebensrealitäten von Flüchtenden, Unterstützenden aus Hilfsorgani-sationen und Menschen in den Ankunftsregionen


"Fuoccoammare" – Feuer auf dem Meer – lautet der Titel des Hauptpreisträgers der 66. Berlinale (2016). Im Mittelpunkt des italienischen Dokumentarfilms von Gianfranco Rosi steht das Alltagsleben der Bewohner auf Lampedusa, einer Insel im Mittelmeer, die vorwiegend Ziel afrikanischer Flüchtlinge ist. Parallel zu den Alltagssituationen werden Szenen von Seenotrettungsaktionen gezeigt.
Neben dem „Goldenen Bären 2016“ wurde der Film mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: Preis der Ökumenischen Jury, Amnesty International Filmpreis, Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost, Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke (Spezialpreis) sowie dem Europäischen Filmpreis 2016 (Bester Dokumentarfilm). 2017 erfolgte die Nominierung für einen Oscar (Kategorie: bester Dokumentarfilm).

Jugend Rettet ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen, der im Juli 2015 in Berlin gegründet wurde. Der Verein setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen, in Seenot geraten.

Wir freuen uns auf euch und einen spannenden Austausch!

Jugend Rettet Anderen helfen
14.12.2015 19:00 - 14.12.2015 21:15, Universität Bonn , Institut für Anglistik und Amerikanistik, Hörsaal 17
Jugend Rettet möchte sich, das Team aus Bonn und das Projekt vorstellen.
Jugend Rettet Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Wir möchten das Treffen nutzen um den Verein und das Bonner Team vorzustellen, sowie über die Ziele und die Planung des Projekts zu sprechen. Lena, Mitbegründerin und Vorstandsmitglied aus Berlin wird über die Idee, die Konzeption und die Arbeit des Vereins berichten. Die Bonner Hochschulgruppe wird über ihre nächsten Schritte aufklären. Wir werden auch über die Situation im Mittelmeer reden, Fragen beantworten und im Anschluss hoffentlich Gelegenheit haben uns mit anderen engagierten Menschen auszutauschen.Jeder der in dem Bereich Wissen oder Erfahrung mitbringt hat die Möglichkeit sich einzubringen. Ihr und Sie seid alle herzlich eingeladen.
11.02.2016 18:00 - 11.02.2016 20:00, Marktplatz Bonn
Wir wollen den Menschen Gedenken, welche auf ihrer Flucht in ein besseres Leben, vor Europas Grenzen den Tod finden.
Jugend Rettet Anderen helfen
Am 11. Februar vor einem Jahr starben bei einem Schiffsunglück vor Lampedusa 300 Menschen. Insgesamt starben allein auf dem Mittelmeer letztes Jahr 3500 Menschen auf ihrer Flucht in ein sicheres Leben. Die Welle der Solidarität und die Willkommenskultur nach dem Unglück vor einem Jahr wurde jedoch bald durch viele schreckliche Ereignisse überschattet und es wurde der Boden gesät für Hass und Unfrieden. Doch auch nach den Gräueltaten, für welche leider all zu häufig pauschal alle Flüchtlinge als Verantwortliche herhalten müssen, kann man die Tragödie vor Europas Grenzen nicht einfach hinnehmen. Unrecht lässt sich nicht mit Unrecht bekämpfen. Wir möchten gemeinsam mit euch denjenigen Menschen gedenken, die auf ihrer Flucht in ein besseres Leben ihres einbüßten. In stiller Andacht möchten wir mit euch vom Marktplatz aus zur EU Kommission am Bertha von Suttner Platz ziehen, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für ein solidarisches und menschliches Europa.
06.07.2016 19:00 - 06.07.2016 23:00, Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn
Vorstellung des Vereins Jugend Rettet, der sich für die Rettung von Menschen einsetzt, die bei dem Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen, in Seenot geraten.
Jugend Rettet Anderen helfen Politisch
Im Jahr 2015 ertranken nach offiziellen Angaben 3771 Menschen, seit Beginn dieses Jahres bereits 1350, bei dem Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu flüchten. Davon 800 allein in einer Nacht, nachdem im April 2015 ein Schiff mit Flüchtlingen gekentert war. Danach war sich Europa in der Theorie einig, dass etwas getan werden muss. In der Praxis ist bisher jedoch wenig passiert. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit wagen immer mehr Flüchtlinge den Weg über das Mittelmeer. Jugend Rettet ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen, der im Juli 2015 in Berlin gegründet wurde. Der Verein setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die bei dem Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen, in Seenot geraten: Durch den Einsatz eines Schiffes zur Seenotrettung im zentralen Mittelmeer. Mit Hilfe einer professionellen Crew sowie in enger Kooperation mit dem Maritime Rescue Centre (MRCC) in Rom sollen Menschen in Seenot lokalisiert und an Bord genommen werden, wo sie eine medizinische und psychologische Erstversorgung erfahren sollen. Auf Anweisung des MRCCs sollen sie dann in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden. Der Kauf, Umbau und Betrieb des Schiffes finanziert sich durch private Spenden. Jugend Rettet verfügt über ein ständig wachsendes Netzwerk aus europäischen Botschaftern (Jugend Rettet europe). Sie verbindet das Ziel, junge Erwachsene für die Flüchtlingsproblematik zu sensibilisieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten bei der Seenotrettung aufzuzeigen. Die Referentin Anna Bartz - Botschafterin Bonn/medical team - wird das Projekt vorstellen. Weitere Informationen zu dem Projekt unter https://jugendrettet.org/ sowie unter https://www.facebook.com/JugendRettet/?fref=ts
30.05.2017 19:00 - 30.05.2017 21:15, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn (Hörsaal 17)
Ende letzten Jahres waren Caro Lobig und Timo Lendzion (catamaranfilms) an Bord der Iuventa, um unsere Crew mit der Kamera zu begleiten. Jetzt berichten die beiden von ihren Erfahrungen an Bord.
Jugend Rettet Politisch
Wie IOM - UN Migration Agency berichtet, sind 2016 mindestens 5.022 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Obwohl die Zahl der ertrunkenen im Mittelmeer in den letzten Jahren dramatisch gestiegen ist, gibt es seitens der EU immer noch kein umfassendes staatliches Seenotrettungsprogramm, geschweige denn Ansätze einer #safepassage. Jugend Rettet e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen zur Seenotrettung auf dem Mittelmeer. Während der ersten sieben Missionen (2016) konnten 6526 Menschen gerettet werden. Seit März 2017 ist die IUVENTA wieder im Einsatz vor der libyschen Küste (zentrale Mittelmeerroute). Ende letzten Jahres waren Caro Lobig und Timo Lendzion (catamaranfilms) an Bord der Iuventa, um unsere Crew mit der Kamera zu begleiten. Der Beitrag wurde bei RTL Extra gesendet - Jetzt berichten die beiden von ihren Erfahrungen an Bord. Darüber hinaus stellen wir kurz den Verein vor.
13.06.2017 20:00 - 13.06.2017 22:00, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn (Hörsaal 8)
Die Fachschaft SozPol, Jugend Rettet und Asyland präsentieren euch den Film Asyland - eine Dokumentation, die die Situation von Geflüchteten in Deutschland hautnah beleuchtet.
Jugend Rettet Kulturell & Gesellig
Eine Reise quer durch Deutschland – mit dem Ziel, die Perspektive zu wechseln. Der Film begleitete über ein halbes Jahr den Alltag von Geflüchteten und dokumentiert dabei nicht nur ihren Tagesablauf, sondern auch ihre Motivationen, Gefühle und Gedanken. Auf der Suche nach Erklärungen beleuchtet der Film unterschiedliche Sichtweisen auf die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Interviewt wurden Schauspieler, Politiker und Menschen, die der Beweis dafür sind, dass Jeder bei der Bewältigung der Herausforderungen, denen sich Flüchtlinge gegenübergestellt sehen, helfen kann. Alles was man tun muss: Die Perspektive wechseln. Nach der Vorführung stellen sich der Regisseur, ein Protagonist und verschiedene Initiativen einer Diskussion sowie euren Fragen rund um das Thema. Mit dabei sind außerdem Start with a Friend.
04.07.2017 19:30 - 04.07.2017 21:30, Hörsaal A Neue Anatomie Nussallee 10
Film "Fuoccoammare“ (Seefeuer) - Eine Dokumentation der Lebensrealitäten von Flüchtenden, Unterstützenden aus Hilfsorganisationen und Menschen in in den Ankunftsregionen.
Jugend Rettet Politisch
Nach offiziellen Angaben des Flüchtlingshilfswerks der vereinten Nationen (UNHCR) sind 2017 bereits 1520 Menschen im Mittelmeer ertrunken, die Dunkelziffer liegt jedoch deutlich höher. Am Dienstag den 04.07. wollen wir von den Initiativen Jugend rettet e.V. und Kritische Medizinstudent*innen Bonn euch die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Doku "Fuoccoammare“ (Seefeuer) zeigen. Es wird eine kleine Auswahl an gebackenen Leckereien gegen Spende für Jugend Rettet geben. Zudem wird vor und nach dem Film noch Zeit für einen Vortrag, in dem auch speziell auf die medizinische Arbeit vor Ort eingegangen werden soll, und Diskussion sein. Jugend Rettet ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen, der im Juli 2015 in Berlin gegründet wurde. Der Verein setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen, in Seenot geraten: Mit Hilfe des vereinseigenen Schiffes „Iuventa“, einer professionellen Crew sowie in enger Kooperation mit dem Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) in Rom werden Menschen in Seenot lokalisiert, an Bord genommen, medizinische erstversorgt und an größere Schiffe übergeben, die die Geflüchteten in einen sicheren Hafen bringen. Mehr zum Film: "Fuoccoammare" – Feuer auf dem Meer – lautet der Titel des Hauptpreisträgers der 66. Berlinale (2016). Im Mittelpunkt des italienischen Dokumentarfilms von Gianfranco Rosi steht das Alltagsleben der Bewohner auf Lampedusa, einer Insel im Mittelmeer, die vorwiegend Ziel afrikanischer Flüchtlinge ist. Parallel zu den Alltagssituationen werden Szenen von Seenotrettungsaktionen gezeigt. Neben dem „Goldenen Bären 2016“ wurde der Film mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: Preis der Ökumenischen Jury, Amnesty International Filmpreis, Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost, Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke (Spezialpreis) sowie dem Europäischen Filmpreis 2016 (Bester Dokumentarfilm). 2017 erfolgte die Nominierung für einen Oscar (Kategorie: bester Dokumentarfilm). Wir freuen uns auf euch und einen spannenden Austausch!
06.10.2017 20:00 - 06.10.2017 21:30, Haus MIGRApolis, Brüdergasse 16 – 18, 53111 Bonn
Im Vortrag soll die Arbeit von Jugend RETTET e.V. vorgestellt sowie Hintergründe zur aktuellen Situation auf dem Mittelmeer erläutert werden.
Jugend Rettet Anderen helfen
Wie IOM – UN Migration Agency berichtet, sind nach offiziellen Angaben 2017 bereits 2428 Menschen im Mittelmeer ertrunken, die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Obwohl diese Zahl der Ertrunkenen im Mittelmeer in den letzten Jahren dramatisch gestiegen ist, gibt es seitens der EU immer noch kein umfassendes staatliches Seenotrettungsprogramm, geschweige denn Ansätze einer #safepassage. Jugend RETTET e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen, der im Juli 2015 in Berlin gegründet wurde. Der Verein setzt sich für die Rettung von Menschen ein, die bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen in Seenot geraten. Im Vortrag soll die Arbeit von Jugend RETTET e.V. vorgestellt sowie Hintergründe zur aktuellen Situation auf dem Mittelmeer erläutert werden. Darüber hinaus zeigen wir den Dokumentarfilm Minden replying. Die Fahrt über das zentrale Mittelmeer gilt für Flüchtlinge als eine der tödlichsten Routen der Welt. Die Dokumentation von Maik Lüdemann nimmt uns mit auf das Rettungsschiff Minden und gibt persönliche Einblicke in die riskanten Einsätze der Seenotretter auf dem Mittelmeer.
17.10.2017 18:30 - 17.10.2017 21:30, Altes Rathaus Bonn Markt 2, 53111 Bonn
Am Dienstag, den 17.10.2017 um 18:30 Uhr planen die Initiativen Jugend Rettet e.V. Bonn und Kritische MedizinstudentInnen Bonn eine gemeinsame Mahnwache vor dem Bonner Rathaus.
Jugend Rettet Politisch
Nach offiziellen Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind 2017 bereits 2863 Menschen im Mittelmeer ertrunken, die Dunkelziffer liegt jedoch deutlich höher. Seit Juli 2017 flüchten immer weniger Menschen über die zentrale Mittelmeeroute. Die Zahl derjenigen, die es bis Italien schaffen, ist daraufhin stark zurückgegangen. Gleichzeitig werden jedoch immer mehr Geflüchtete unter menschenunwürdigen Bedingungen in libyschen Internierungslagern festgehalten. Am Dienstag, den 17.10.2017 um 18:30 Uhr planen die Initiativen Jugend Rettet e.V. Bonn und Kritische MedizinstudentInnen Bonn eine gemeinsame Mahnwache vor dem Bonner Rathaus, um auf die aktuelle Situation auf dem Mittelmeer sowie in den libyschen Internierungslagern aufmerksam zu machen. Guckt nicht weg, hier werden nicht nur Menschenrechte verletzt, sondern Menschen. #StandForHumanity
06.11.2017 19:30 - 06.11.2017 22:30, Dietrich-Bonhoeffer-Haus (ESG, Königsstr. 88)
Der Klimawandel ist die großte Gefahr, der Kampf dagegen aber auch eine der großten Chancen fur die globale Gesundheit im 21. Jahrhundert – vgl. The Lancet 2009, 2015.
Jugend Rettet Politisch
Hintergrundinformationen: Der Klimawandel führt zu ungerecht verteilten Belastungen in nahezu allen Lebensbereichen. Doch sind es vor allem die gesundheitlichen Folgen auf die wir als Kritische Mediziner*innen aufmerksam machen wollen: Häufigere und länger anhaltende Dürren und Hitzewellen, sowie vermehrte Niederschlagsextreme mit Überschwemmungen und Stürmen führen weltweit zu einem Anstieg von Unter- und Mangelernährung durch z.B. Ernteausfälle, sowie zu Durchfall- und Infektionserkrankungen durch verschmutztes Trinkwasser und geographisch zunehmender Ausbreitung von Vektoren (Krankheitsüberträger wie die der Malaria). All diese gesundheitlichen Folgen des Klimawandels sind auch in Europa bereits spürbar, wie z.B. die Hitzewelle von 2003 mit 70.000 Sterbefällen zeigt. Neben diesen indirekten Folgen führt die Nutzung von Kohle zur Energiegewinnung, auch in Deutschland, durch Feinstaubbelastung zu zunehmenden Herz- Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, einer gesteigerten Inzidenz von Schlaganfällen, sowie erhöhten Schwangerschaftsrisiken und einer insgesamt verringerten Lebenserwartung. Nicht zu vergessen sind außerdem vielseitig negative Auswirkungen auf die mentale Gesundheit. Wir leben in einer Zeit, in der uns eine lang ignorierte Krise zu überrumpeln droht. Doch könnte „der Kampf gegen den Klimawandel [...] die größte Chance für die Gesundheit im 21. Jahrhundert sein“ (The Lancet 2015), um eine gerechte und gesunde Zukunft auf diesem Planeten zu schaffen.
11.11.2017 12:00 - 11.11.2017 18:00, Am alten Zoll am Rhein

Jugend Rettet Anderen helfen
Neben der Open-Boat Ausstellung von Greenpeace eröffnen wir einen kleinen Infostand von Jugend Rettet e.V. um im Rahmen der COP23 Weltklimakonferenz Bonn, sowohl über Fluchtursachen als auch über die Fluchtwege zu informieren, die nicht zuletzt durch die Entscheidungen und Einflüsse der EU immer unsicherer werden. Wir sind interessiert und offen für den Diskurs und freuen uns über Jeden, der vorbei kommt.
17.11.2017 19:30 - 17.11.2017 22:00, Vor dem Alten Rathaus // Bonn Innenstadt

Jugend Rettet Politisch
Nach offiziellen Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind 2017 bereits 2808 Menschen im Mittelmeer ertrunken, die Dunkelziffer liegt jedoch deutlich höher. Seit Juli 2017 flüchten immer weniger Menschen über die zentrale Mittelmeeroute. Die Zahl derjenigen, die es bis Italien schaffen, ist daraufhin stark zurückgegangen. Gleichzeitig werden jedoch immer mehr Geflüchtete unter menschenunwürdigen Bedingungen in libyschen Internierungslagern festgehalten. Wie viele Todesopfer es hier bereits gibt ist ebenfalls sehr schwer abzusehen. In jedem Fall: Libyen ist KEIN sicherer Ort, zu dem Menschen "zurück geführt" werden sollten. Sowohl die EU als Kollektiv, als auch jeder Einzelne von uns sollte sich Gedanken machen über eigene Einflüsse in Fluchtursachen, anstelle einer aktiven Abschottung gegenüber der gesamten Problematik, die zunehmend zu beobachten ist. Wir planen eine gemeinsame Mahnwache vor dem Bonner Rathaus, um auf die aktuelle Situation auf dem Mittelmeer sowie in den libyschen Internierungslagern aufmerksam zu machen.