BAPP


Die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) ist eine neuartige Lehr- und Forschungseinrichtung in Deutschland, die aktuelle Themen und Fragestellungen im Spannungsverhältnis von Wirtschaft, Medien und Politik analysiert, diskutiert und Lösungsansätze anbietet.


Die Bonner Akademie setzt sich aus einem Weiterbildungs- und einem Forschungsbereich zusammen. Das Lehrangebot der Akademie richtet sich an Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die ihre Mitarbeiter praxisnah weiterbilden möchten sowie an qualifizierte Postgraduierte der Universität Bonn, die sich gezielt auf eine spätere berufliche Tätigkeit in Wirtschaft, Medien, Politik oder Verwaltung vorbereiten.

Neben dem Ausbildungsangebot legt die Akademie einen Schwerpunkt auf die Forschung. Im integrierten Think Tank werden aktuelle praxisnahe Fragestellungen aus dem Wechselspiel von Wirtschaft, Medien und Politik analysiert. Die Ergebnisse der Forschungsgruppen werden regelmäßig publiziert und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Neu an der Akademie sind ihr starker Praxisbezug und die Lehr- und Forschungskooperation zwischen Universität, Unternehmen und Arbeitgebern. Bei Lehrveranstaltungen zeichnet sich die Bonner Akademie durch die gemeinsame Leitung von renommierten Wissenschaftlern im "Tandem" mit anerkannten Praktikern aus Wirtschaft, Medien und Politik sowie durch den teilweise gekoppelten Unterricht von Postgraduierten und Berufspraktikern aus. Durch diesen stetigen Dialog auf vielfältigen Ebenen von Theorie und Praxis sowie Wirtschaft, Medien und Politik wird eine reale Analyse alter und neuer Problemstellungen möglich.

Die Bonner Akademie will ausdrücklich der Tendenz entgegenarbeiten, dass die Selbstbezogenheit von Wirtschaft, Politik und Medien weiter zunimmt, und die Dialogfähigkeit untereinander dadurch reduziert wird sowie praktische Lösungen verhindert werden. Erst durch den aktiven Dialog miteinander und den integrativen Zugang zu realen Themen und Fragestellungen wird die Erarbeitung praxistauglicher Konzepte möglich. Damit orientiert sich die Bonner Akademie in Lehre und Forschung zielgerichtet an den Bedürfnissen ihrer Mitglieder sowie Kooperationspartner. Sie trägt mit ihrer Arbeit gleichsam dazu bei, das Verständnis von und für Politik, Wirtschaft und Medien zu verbessern und die Logik, Mechanismen und Zusammenhänge dieser Systeme zu verdeutlichen

Wir schließen eine wissenschaftliche Lücke - durch praxisnahe Forschung und Ausbildung sowie ein "Tandem" aus renommierten Wissenschaftlern und praxiserfahrenen Experten.

Wir vermitteln praxisnahes Wissen - durch unser umfangreiches Lehrangebot, das neben Lehrveranstaltungen auch eigenständige Publikationstätigkeiten der Mitglieder fördert und Hospitationen in Wirtschaft, Medien, Politik und Verwaltung anbietet.

Wir leisten praxisbezogene Forschungsarbeit - in unserem interdisziplinären Think Tank, der sich mit aktuellen Fragestellungen aus dem Wechselspiel von Politik, Wirtschaft und Medien beschäftigt.

Wir diskutieren über politisch relevante Themen - im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen, Diskussionsrunden, regelmäßig erscheinende Newslettern und Publikationen.



Webseite: www.bapp-bonn.de
Kontaktperson: Sonja Sauter
Email: veranstaltungen@bapp-bonn.de


Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch

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27.01.2016 18:00 - 27.01.2016 19:30, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24
Diskussionsveranstaltung mit Shi Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Rudolf Scharping und Stefan Kornelius.
BAPP Akademisch Politisch
China ist seit dem vergangenen Jahr die größte Volkswirtschaft der Welt und hat mittlerweile sogar die USA überholt. Deutschland gilt in China als einer der wichtigsten Handelspartner. Der Dialog zwischen China und Deutschland ist daher nicht nur ökonomisch, sondern beispielsweise auch in ökologischer und kultureller Hinsicht geboten. Das gegenseitige voneinander und miteinander Lernen fördert das Verständnis und intensiviert und verbessert die chinesisch-deutschen Beziehungen. Wie sieht das China des 21. Jahrhunderts aus? Mit welchen weiteren Entwicklungen kann man bereits heute rechnen? Vor welchen Herausforderungen steht das Land und welche Rolle nehmen dabei Staat, Partei und Gesellschaft ein? Wie lassen sich die chinesisch-deutschen Beziehungen weiter intensivieren? Dies möchten wir gemeinsam diskutieren mit Shi Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Rudolf Scharping, Bundesminister a.D., Ministerpräsident a.D. und Bundesvorsitzender der SPD von 1993 bis 1995, sowie Stefan Kornelius, Leiter des außenpolitischen Ressorts bei der Süddeutschen Zeitung. Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung durch Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie. Die Moderation der Diskussion übernimmt Anja Bröker vom Westdeutschen Rundfunk (WDR). Die Veranstaltung endet mit einem Ausblick durch Prof. James D. Bindenagel, Leiter des Center for International Security and Governance (CISG). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Center for International Security and Governance statt. Bei Interesse bitten wir um vorherige Anmeldung per E-Mail an veranstaltungen@bapp-bonn.de
07.03.2016 18:00 - 07.03.2016 19:30, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Anmeldung erforderlich bis: 29. Februar 2016, per Fax (0228 7362988) oder per E-Mail an veranstaltungen@bapp-bonn.de
BAPP Akademisch Politisch
„Das Blatt in Amerika hat sich gewendet“, sagte US-Präsident Obama am 20. Januar 2015 in seiner Rede zur Lage der Nation. Als Belege führte er den Energieboom durch neue Technologien, die wirtschaftliche Erholung und eine Arbeitslosenquote an, die unter dem Niveau vor der Krise 2008 liegt. Doch bei der amerikanischen Mittelschicht kommt der Aufschwung nicht an, einflussreiche Publizisten wie George Packer diagnostizieren stattdessen eine „Abwicklung“ Amerikas. Soziale Unruhen wie nach den Erschießungen von schwarzen Jugendlichen durch weiße Polizisten wecken Assoziationen wie die „Gespaltenen Staaten von Amerika“. Auch in der internationalen Außen- und Sicherheitspolitik scheinen die USA ihre zukünftige Rolle zu suchen. So blickt die Welt gespannt auf die diesjährige Präsidentschaftswahl, die wichtige Weichenstellungen für die Weltmacht mit sich bringen wird. Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl veröffentlichen wir Mitte März unser Buch „Amerika stellt die Weichen – Die Supermacht im Umbruch“, das wir auf der Veranstaltung vorstellen werden. Gleichzeitig möchten wir mit unseren Experten über die aktuelle Stimmungslage in den Vereinigten Staaten, die voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten sowie über die möglichen Folgewirkungen der Wahl sowohl in den USA als auch für die transatlantischen Beziehungen und die Weltpolitik diskutieren.
14.04.2016 18:00 - 14.04.2016 19:15, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Diskussionsveranstaltung mit Alice Schwarzer, Lamya Kaddor, Claudius Seidl und Ali Ertan Toprak
BAPP Akademisch Politisch
Nicht erst seit den Ereignissen der vergangenen Silvesternacht steht die Diskussion um Frauenbilder und Frauenrechte in islamisch geprägten Kulturen im Fokus des öffentlichen Interesses. Kontroversen um ein mögliches Kopftuch- oder Burka-Verbot, Ehrenmorde und Zwangsheirat prägen die öffentliche Debatte und mediale Berichterstattung über Migration und Integration bereits seit Jahren. Dem von Kritikern gezeichneten Bild der verschleierten, unterdrückten muslimischen Frau steht dabei das Beispiel moderner, erfolgreicher und selbstständiger Musliminnen gegenüber. An diesem Gegensatz entzündet sich die Frage, inwiefern unterschiedliche religiöse Normen, gesellschaftliche Werte und kulturelle Prägungen Integration behindern und inwieweit Fehl- und Missverständnisse zwischen den Kulturen beiderseitig verbreitet sind. Diese Fragen stehen im Zentrum der Diskussionsveranstaltung, die im Rahmen des in Kooperation mit der Brost Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D, Christian Wulff, durchgeführten Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ stattfindet. Anmeldung bis 8. April 2016 per Mail an veranstaltungen@bapp-bonn.de.
03.05.2016 17:00 - 03.05.2016 18:30, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Diskussionsveranstaltung mit Bundesjustizminister Heiko Maas und weiteren hochkarätigen Gästen zu rechtlichen und gesellschaftlichen Fragen rund im das Internet.
BAPP Akademisch Politisch
Im Zuge der aktuellen Flüchtlingskrise hat die Zahl der „Hasskommentare“ im Internet deutlich zugenommen. Damit ist auch die Diskussion über die Debatten- und Streitkultur im Netz inzwischen wieder neu entfacht. Es wird deutlich, dass die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und dem Schutz von Persönlichkeitsrechten in der Anonymität des Internets noch nicht klar abgesteckt sind. Die Verantwortung und Verantwortlichkeiten von Nutzern und Anbietern sozialer Netzwerke sind ebenso ungeklärt wie die Möglichkeiten und Grenzen des Gesetzgebers. Wie können wir eine verantwortliche demokratische Debattenkultur im Internet gewährleisten? Welche (straf-)rechtlichen Hebel wären denkbar, um gegen Anfeindungen im Netz vorzugehen? Wie gelingt die Balance zwischen dem Schutz der Meinungsfreiheit und dem Schutz der Menschenwürde? Diese Fragen sollen im Zentrum der Diskussionsveranstaltung „Arena ohne Regeln? Streitkultur im Internet“ am 04. Mai 2016, um 17:00 Uhr, stehen. Als Podiumsgäste konnte die Bonner Akademie Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Alexandra Borchard, Chefin vom Dienst bei der Süddeutschen Zeitung, Christopher Lauer MdA, Mitglied der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus Berlin, sowie Prof. Dr. Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Bonn, gewinnen. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Alexander Kissler, Leiter des Kulturressorts „Salon“ beim Magazin Cicero. Wir bitten um eine vorherige Anmeldung bis zum 29. April per E-Mail an veranstaltungen@bapp-bonn.de Datum: 3. Mai 2016, 17.00 bis 18.30 Uhr Ort: Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn (HINWEIS: Beginn 17:00 Uhr)
29.06.2016 18:00 - 29.06.2016 19:30, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24
Um Anmeldung wird gebeten. per Fax: 0228 7362988 per E-Mail: veranstaltungen@bapp-bonn.de
BAPP Akademisch Politisch
Insbesondere im Kontext der aktuellen Flüchtlingskrise sehen sich Journalisten verstärkt mit Vorwürfen gegenüber ihrer Berichterstattung und Glaubwürdigkeit konfrontiert. Zahlreiche Bürger fühlen sich von den klassischen Medien nicht mehr angemessen informiert und suchen Orientierung in anderen, oftmals unseriösen, Foren und Formaten. Dies wirft drängende Fragen auf, denen sich Journalisten mehr denn je stellen müssen: War der Umgang der Medien mit der Flüchtlingskrise und Integrationsdebatte bisher angemessen? Kann der Balanceakt zwischen Objektivität und gesellschaftspolitischer Verantwortung gelingen? Wie kann eine objektive Berichterstattung aussehen, ohne den Informations- und Bildungsauftrag der Presse aus den Augen zu verlieren? Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Die Rolle der Medien in der Integrationsdebatte – Zwischen Objektivitätsanspruch und gesellschaftspolitischer Verantwortung" am 29. Juni in der Bonner Akademie erörtern unsere Diskutanten diese und andere Fragen. Anja Reschke, Journalistin und Moderatorin des Norddeutschen Rundfunks (NDR), wird die einführende Rede halten und anschließend auf dem Podium mit Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts, Constantin Schreiber, Grimme-Preisträger und Journalist bei n-tv und Al-Jazeera und Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger, Professor für empirische Kommunikationsforschung an der Universität Mainz, diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Moritz Küpper, Landeskorrespondent des Deutschlandradios. Die Veranstaltung findet im Rahmen des in Kooperation mit der Brost Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a., Christian Wulff durchgeführten Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ statt und wird vom Verein für Forschung und Lehre praktischer Politik e.V. ausgerichtet.
04.07.2016 19:00 - 04.07.2016 20:00, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24

BAPP Akademisch Politisch
Der Bürgerkrieg in Syrien, die Dauerkrise der Ukraine – sie beherrschen die internationalen Schlagzeilen seit Jahren. Während in Politik und Medien immer lauter nach einer Bekämpfung der Fluchtursachen ‚an der Wurzel‘ gerufen wird, sind diplomatische – und teilweise auch militärische – Anstrengungen in diese Richtung bisher in tragischer Regelmäßigkeit gescheitert. Mit ihren vielschichtigen Ursachen und komplexen politischen, gesellschaftlichen und historischen Zusammenhängen widersetzen sich die Krisen des 21. Jahrhunderts einfachen Lösungen. Nicht selten liegt es daran, dass die aktuellen Krisen lediglich Symptome tieferliegender Konflikte sind, die in der Geschichte und dem soziokulturellen Geflecht der beteiligten Akteure und Gesellschaften seit Generationen verwurzelt sind. Vielfach verlaufen sie auch an langfristigen Bruchstellen der Weltordnung, die bereits seit Jahrzehnten Krisen- und Konfliktstoff bieten. Daraus ergeben sich folgende Fragen: Wie wirken historische Konfliktlinien in die Gegenwart fort? Wie manifestieren sich historische Erfahrungen in Erinnerungsdiskursen und Geschichtspolitiken? Wie beeinflussen sie Motivationen und Interessen der handelnden Akteure? Wo werden sie zur Legitimation von Politik und Verhärtung von Konflikten benutzt? Wie können Sie umgekehrt für praktisches Krisenmanagement nutzbar gemacht werden? Welche Rolle kann die Bundesrepublik Deutschland dabei spielen?
07.12.2016 17:00 - 07.12.2016 18:30, Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9, 53113 Bonn
Podiumsdiskussion mit: - Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes - Alexander Graf Lambsdorff, MdEP, Vizepräsident des Europäischen Parlaments
BAPP
Begrüßung und Einführung: - Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie Rede: - Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes Podiumsdiskussion mit: - Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes - Alexander Graf Lambsdorff, MdEP, Vizepräsident des Europäischen Parlaments - Dr. Johannes von Thadden, Senior Vice President, Mitglied der Geschäftsführung Airbus Defence and Space GmbH - Prof. Dr. Ludger Kühnhardt, Direktor des Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn Moderation: - Michael Krons, Leitender Redakteur und Moderator bei Phoenix Seit dem Brexit steht das europäische Projekt vor einer Richtungsentscheidung. Das traditionelle Konzept der Nationalstaaten als entscheidende europäische Akteure wird zugunsten eines „Europas der Regionen“ infrage gestellt. Ein Europa, das dort Entscheidungen trifft, wo sie am sinnvollsten getroffen werden sollten, wird von einer wachsenden Mehrheit favorisiert. Erfolgreiche Beispiele belegen, dass eine stärkere Stellung der Regionen zu einem besseren Verständnis über staatliche Grenzen hinweg beitragen und konkrete Zusammenarbeit zwischen Städten und Gemeinden die Politik dem Bürger “näher” bringen können. Dass dieser Ansatz aber auch Probleme birgt zeigte sich erst kürzlich in der Debatte um das Freihandelsabkommen mit Kanada (Ceta). Die Ablehnung des Parlaments der belgischen Region Wallonie verdeutlichte, wie sehr sich regionale Entscheidungen auf gesamteuropäische Projekte auswirken können. Welche Chancen bieten regionale Ansätze für einen Neustart des europäischen Integrationsprojekts? Wo lassen sich Aufgaben sinnvoll übertragen, wo liegen die Grenzen? Wie kann eine neue europäische Aufgabenteilung im Spannungsfeld von Regionen und Nationen künftig ausgestaltet werden? Anmeldung erforderlich bis: 1. Dezember 2016, per Fax (0228 7362988) oder per E-Mail an veranstaltungen@bapp-bonn.de
21.03.2017 18:00 - 21.03.2017 19:30, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Podiumsdiskussion: Sabine Baumann-Duvenbeck, IHK Bonn/Rhein-Sieg - Dr. Weert Canzler, Mobilitätsforscher - Andrea Reidl, Journalistin - Dr. Roman Suthold, ADAC Nordrhein - Moderation: Jörg Manhold, GA
BAPP Politisch
Seit dem ‚Wirtschaftswunder’ gilt das Auto gerade den Deutschen als Symbol und Inbegriff individueller Mobilität und Freiheit. In jüngerer Zeit setzen individualisierte Lebensstile, neue Dienstleistungsangebote und die Erfordernisse des Klimaschutzes dieses Symbol zunehmend unter Druck. Ein immer besser ausgebautes Netz an Fahrradwegen, immer günstigere Flugreisen, neue Angebote der Sharing Economy (z.B. ‚Uber’) und technische Innovationen aus dem Silicon Valley (z.B. ‚Hyperloop’) bieten Alternativen zur klassischen Form des Individualverkehrs, die sich gerade in den urbanen Zentren immer größerer Beliebtheit erfreuen. Wie verändern sich gesellschaftliche Vorstellungen von – und Ansprüche an – Mobilität? Wie lassen sich globaler Mobilitätsanspruch und individueller Fortbewegungswunsch vereinbaren? Welche neuen Technologien und Konzepte werden Reise- und Pendlerverkehr der Zukunft prägen? Und wie könnte ein intelligentes und integriertes Verkehrssystem der Zukunft aussehen? Diese Fragen stehen im Zentrum unserer Podiumsdiskussion. Sie bildet den Auftakt Reihe, in der sich die Bonner Akademie und die IHK Bonn-Rhein-Sieg dem Zukunftsthema „Infrastruktur für das 21. Jahrhundert“ widmen wollen. Denn eine zukunfts- und leistungsfähige Infrastruktur ist unerlässliche Voraussetzung für Deutschlands internationale Wettbewerbsfähigkeit. Nicht nur im Zuge der Globalisierung, sondern auch in Folge neuer Produktionsmethoden und Technologien sind Unternehmen (aber auch Arbeitnehmer) immer stärker auf zuverlässige und belastbare Strukturen für den Transport von Personen, Waren und Daten sowie deren effiziente Verzahnung und (europäische) Vernetzung angewiesen. Begrüßung durch: Dr. Hubertus Hille Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg Podiumsdiskussion mit: Sabine Baumann-Duvenbeck Vizepräsidentin der IHK Bonn/Rhein-Sieg Geschäftsführerin Viktor Baumann GmbH & Co KG Dr. Weert Canzler Mobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Mitherausgeber des Handbuchs Verkehrspolitik Andrea Reidl Freie Journalistin für Mobilität bei ZEIT und SPIEGEL Dr. Roman Suthold Leiter der Verkehrsabteilung des ADAC Nordrhein Moderation: Jörg Manhold General-Anzeiger Bonn
30.03.2017 18:00 - 30.03.2017 19:30, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Podiumsdiskussion der Bonner Akademie - Anmeldung erforderlich bis 27. März 2017 per Fax 0228 7362988 oder per E-Mail an veranstaltungen@bapp-bonn.de
BAPP Politisch
Tolerant, weltoffen, kulturell lebendig – so präsentieren sich die Niederlande nach wie vor gerne im Ausland, jüngst etwa als Gastland der Frankfurter Buchmesse. Der aktuelle Parlamentswahlkampf und das Umfragehoch für Geert Wilders‘ „Partei für die Freiheit“ (PVV) machen hingegen deutlich, wie polarisiert die niederländische Gesellschaft gegenwärtig ist. In den kontrovers geführten Debatten über Einwanderung, Gefahren durch einen radikalisierten Islam und Kürzungen im Sozialstaat – kurz: über Sicherheit und Wohlstand – offenbart sich ein tief verunsichertes Land. Das Bekenntnis zu Europa, lange Zeit wesentliche Konstante der niederländischen Politik, scheint ebenfalls brüchig geworden zu sein. Damit steht auch ein traditioneller Grundpfeiler der deutsch-niederländischen Partnerschaft in Frage. Unmittelbar nach den niederländischen Parlamentswahlen wollen wir daher mit Experten aus beiden Ländern drängende Fragen diskutieren: In welche Richtung werden sich die deutsch-niederländischen Beziehungen künftig entwickeln? Droht nun vielleicht sogar der „Nexit“ – der Ausstieg der Niederlande aus der EU? Wo bieten gemeinsame Interessen Anknüpfungspunkte für eine Vertiefung der Zusammenarbeit? Wie kann es den Nachbarn gelingen, zusammen Antworten auf neue Herausforderungen zu finden – und sich vielleicht sogar wieder auf eine gemeinsame Vision für Europa zu verständigen? Begrüßung: Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie Rede: Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich der Niederlande, Den Haag Podiumsdiskussion mit: Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich der Niederlande, Den Haag Prof. Dr. Ton Nijhuis, Wissenschaftlicher Direktor des Duitsland Instituut Amsterdam (DIA) Kerstin Schweighöfer, Auslandskorrespondentin und Autorin, Leiden Rein Wolfs, Intendant der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn Moderation: Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur des General-Anzeigers Bonn
30.05.2017 18:00 - 30.05.2017 19:30, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24
Podiumsdiskussion mit: Dr. Alexandra Föderl-Schmid - Journalistin; Dr. Andreas Koller - Journalist; Prof. Dr. Anton Pelinka - Jurist Moderation: Patrick Leusch - Journalist Mit Anmeldung ("Mehr")
BAPP Politisch
Die jüngsten Erfolge populistischer Politiker in Europa und der Welt sind unübersehbar. Einfache Antworten auf zunehmend komplexe Probleme gepaart mit „alternativen“ Fakten generieren Wählerstimmen und Zustimmung auf breiter Front: Donald J. Trump in den Vereinigten Staaten, die Brexit-Befürworter in Großbritannien, die FPÖ in Österreich, Wladimir Putin in der Ukraine-Krise, Marine Le Pen und ihre Front National in Frankreich, aber auch Podemos in Spanien und Syriza in Italien. Schnell entsteht in der medialen Berichterstattung der Eindruck, dass wir es mit einem globalen Phänomen zu tun haben, mit vergleichbaren Ursachen und ähnlichen Implikationen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sich der Populismus in den jeweiligen Ländern auf unterschiedliche Art und Weise erklärt und äußert. Aus diesem Grund organisiert die Bonner Akademie und das Global Media Forum der Deutschen Welle die gemeinsame Veranstaltungsreihe „Populismus auf dem Vormarsch?“, um das Phänomen populistischer Politik einer differenzierteren sowie länderspezifischen Betrachtung zu unterziehen, welche auch die unterschiedlichen Triebkräfte und Gegenstrategien in den Blick nimmt: Welche Gemeinsamkeiten liegen den populistischen Strömungen zugrunde, worin unterscheiden sich seine spezifischen Ansatzpunkte und Ausdrucksformen? Welche Rolle spielen das gesellschaftliche Umfeld und insbesondere die mediale Rezeption bei seinem Erstarken? Wie ließe sich dem Populismus unter Berücksichtigung der länderspezifischen Ursachen entgegenwirken? Begrüßung durch: - Dr. Hans-Dieter Heumann, Leiter des Forschungsbereichs „Strategische Fragen der Globalisierung“ der Bonner Akademie Podiumsdiskussion mit: - Dr. Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin und Mit-Herausgeberin der österreichischen Tageszeitung ‚Der Standard‘ - Dr. Andreas Koller, Stellv. Chefredakteur der Salzburger Nachrichten - Prof. Dr. Anton Pelinka, Jurist und Politikwissenschaftler, Professor an der Central European University in Budapest Moderation: - Patrick Leusch, Leiter des Global Media Forums, Deutsche Welle --- Um rechtzeitige Anmeldung bis zum 26. Mai 2017 wird gebeten: per Fax 0228 7362988 oder per E-Mail an veranstaltungen@bapp-bonn.de Weitere Informationen: http://www.bapp-bonn.de/neuigkeiten/2015-ankuendigung-populismus-oesterreich-30-05-2017
22.06.2017 18:00 - 22.06.2017 19:30, Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Podiumsdiskussion mit Nuran David Calis, Theaterregisseur, Prof. Dr. Hillgruber, Rechtswissenschaftler, Prof. Dr. Khorchide, Islamwissenschaftler, und Karen Krüger, Autorin und Journalistin.
BAPP Politisch
Spätestens seit im vergangenen Jahr hunderttausende Flüchtlinge Zuflucht in unserem Land gesucht haben, wird in Deutschland wieder intensiv über die Regeln des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft diskutiert: Eine „Begrenzung der Zuwanderung“ fordern die Einen, „Solidarität mit den Geflüchteten“ die Anderen. In einer oftmals überhitzten Debatte ist das gemeinsame Bekenntnis zur Werteordnung unseres Grundgesetzes eines der wenigen Prinzipien, auf das sich alle Beteiligten verständigen können. Doch inwiefern kann die Verfassung in der aktuellen Diskussion tatsächlich Orientierung bieten? Wie lässt sich die Forderung nach einer ‚Obergrenze’ mit dem Grundrecht auf Asyl in Einklang bringen? Wie ließe sich ein ‚Burka-Verbot’ mit der Religionsfreiheit versöhnen? Welche Rechte und Pflichten ergeben sich für Staat, Bürger und Migranten? Wo macht die Rechtsordnung des Grundgesetzes klare Vorgaben, wo beginnt der Spielraum – aber auch die Notwendigkeit – für gesellschaftliche und politische Aushandlungsprozesse? Diese Fragen stehen im Zentrum der Diskussionsveranstaltung, die im Rahmen des in Kooperation mit der Brost Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D, Christian Wulff, durchgeführten Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ stattfindet. Um Anmeldung über veranstaltungen@bapp-bonn.de wird gebeten.