Refugees Welcome


Refugees Welcome [Bonn] e.V. versteht sich als Unterstützung der politisch-gesellschaftlichen Partizipation asylsuchender Menschen. In unserer Gruppe sind sowohl Geflüchtete als auch Nicht-Geflüchtete vertreten und sind im Rahmen von Beratungsarbeit, praktischer Unterstützung und Freizeitgestaltung aktiv. Die Vertretung der Rechte sowie der Würde und Autonomie Geflüchteter geht einher mit unseren politischen Forderungen zur Abschaffung des diskriminierenden Asylsystems Deutschlands und Europas.


Ausgelöst durch den Suizid eines Asylsuchenden in Würzburg im Januar 2012 erhoben sich zahlreiche Geflüchtete in Deutschland zu einem bundesweiten Protest gegen ihre menschenunwürdige Behandlung. Vor diesem Hintergrund gründete sich Mitte 2012 Refugees Welcome [Bonn] e.V., um eine politischen Partizipation der in Bonn lebenden Asylsuchenden zu initiieren, denn auch hier sind die Lebensbedingungen der betroffenen Menschen alles andere als human.

Da der Alltag von vielfältigen Problem und Schikanen geprägt ist, unterstützen wir Asylsuchende auch hier: Durch Begleitungen zu Ärzten und Ämtern, Hilfestellung bei Anträgen oder die Suche nach der passenden Anlaufstelle, Wohnung oder Rechtsbeistand.

Um Kontakt in lockerer, geselliger Runde knüpfen und vom bedrückenden Alltag abschalten zu können, veranstalten wir außerdem regelmäßig einen offenen Abend im Kulturzentrum Kult 41. Auch Freizeitaktivitäten wie Museumsausflüge initiieren wir – gerne auch in Kooperation mit anderen Organisationen - immer wieder. Deutschkurse, Sport-, Spiel- oder Bastelangebote initiieren wird ebenfalls.

Wir arbeiten stadt- und landesweit vernetzt mit anderen Gruppen, um handlungsfähig und informiert zu sein und zu bleiben sowie unsere politischen Forderungen in einem größeren Rahmen nach außen tragen zu können.

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit versuchen wir durch Workshops, Filmvorführungen, Konzerte und Vorträge auf die untragbare Lebenssituation und die Flüchtlingspolitik in Deutschland aufmerksam zu machen, um ein Bewusstsein aller hierfür zu schaffen. Die Beteiligung asylsuchender Bonnerinnen und Bonner ist uns dabei ein besonderes Anliegen, denn wir möchten nicht für die Menschen sprechen, sondern mit ihnen.

Refugees Welcome [Bonn] e.V. besteht ausschließlich aus ehrenamtlich Aktiven und finanziert sich über Spenden sowie vereinzelt projektbezogene Gelder.



Treffen:

1) Offenes Treffen: jeden 4. Sonntag im Monat, 18.00h, Netzladen, Breite Str. 74
2) Kultur- und Kneipen-Abend, jeden 2. Mittwoch im Monat, 19.00h, Kult41, Hochstadenring 41


Webseite: www.welcome.blogsport.de
Kontaktperson: Benjamin Kowitzke
Email: refugees-welcome@riseup.net


Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch

Vorbei Nächste 24 Stunden Nächste 7 Tage Demnächst


14.01.2016 20:00 - 14.01.2016 22:00, Uni Bonn Hauptgebäude, Hörsaal 3
Vortrag und Diskussion mit Birgit Naujoks, Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen Link zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/622155204553754/
Refugees Welcome Politisch
Vortrag und Diskussion mit Birgit Naujoks, Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen Die Verfolgung wegen sexueller Identität war lange Zeit kein Grund für die Zuerkennung eines Schutzstatus in Deutschland. Seit einigen Jahren besteht diese Möglichkeit und dieser Fluchtgrund spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Erläutert werden rechtliche Entwicklungen und Schwierigkeiten in der Praxis. Denn noch immer steht explizit Homosexualität in vielen Ländern unter Strafe, ist teilweise sogar mit der Todesstrafe bedroht.
14.04.2016 20:00 - 14.04.2016 21:30, Hörsaal 8, Hauptgebäude der Universität Bonn
Vortrag von Nicole Malmedé über die Unterstützung flüchtender Menschen nach Europa
Refugees Welcome Anderen helfen
Die Idee zur Refugees Foundation, „Support for Refugees on the Run“, wurde – ausgelöst durch die aktuelle Flüchtlingskrise im Herbst 2015 – auf der Balkanroute geboren. Als es im Oktober 2015 zu einer katastrophalen humanitären Situation an der serbokroatischen Grenze in Berkasovo kam, wurden innerhalb von zweieinhalb Tagen acht Tonnen Hilfsgüter, zwei Ford Transit Kleinlaster, einen 7,5-Tonnen Lastwagen und zwei sechssitzige Fahrzeuge aus der Facebook-Gruppe heraus bereitgestellt. Ein wesentlicher Teil der Arbeit besteht weiterhin darin, zu den europäischen Außengrenzen zu fahren, oder eben an die Orte, an denen die Menschen auf der Flucht Unterstützung benötigen. Im Oktober 2015 wurden zwei Fahrten unternommen: Einmal mit elf Freiwilligen und einmal mit sieben Freiwilligen, darunter zwei Ärzte. Die Fahrt Ende November 2015 führte an die Balkanroute. 21 Freiwillige haben teilgenommen, davon zehn Luxemburger, die sich dem Konvoi angeschlossen haben, um von der Erfahrung und dem bereits vorhandenenem Know-how zu profitieren, sowie zwei Kölner, die nach Lesbos flogen, um dringend benötigte Medikamente dorthin zu bringen. Stand Anfang Dezember: Zum Jahreswechsel ist die fünfte Fahrt geplant. Die Fahrten werden so lange fortgesetzt, wie es vor Menschen gibt, die für sich und Ihre Kinder Sicherheit in der Nähe zum Europäischen Festland suchen. Bürokratie findet dabei keinen, oder eben nur einen kleinen und angemessenen Raum. Weitere Infos unter: http://refugeesfoundation.org/
16.04.2016 20:00 - 17.04.2016 0:00, Kult41, Hochstadenring41
Eintritt für Geflüchtete frei
Refugees Welcome Kulturell & Gesellig
The Dirty Lovemachines Schmutziger Punkrock aus Köln! Was braucht man mehr? Eine einfache dreier Besetzung, aus MG Dirty (Bass / Backvocals), Marc'O Machine (Drums) und Lars Love (Guitar / Vocals), bilden den Sound der Band, welcher vom amerikanischen und britischen Punk der 70'er beeinflusst ist. Also nicht lange überlegen, denn die Lovemachines sind heiß darauf euch ihre Songs um die Ohren zu hauen. www.reverbnation.com/thedirtylovemachines Dirtsheets heizen ihrem Publikum mit melodischem, englischsprachigem Punkrock ein. Ihre Musik ist von energiegeladenen Drum-Rhythmen geprägt, welche von abwechslungsreichen Basslinien begleitet werden. http://www.dirtsheets.de/ Cynical Smile machen bisschen Punkrock. Bisschen Grunge. Bisschen Riot-Grrrl und andres Zeuch. Meistens sogar mit mehr als 3 Akkorden. Was eben so entsteht wenn man bei chronischer Leere versucht über den alltäglichen Sexismus und Rumhängen am Meer zu schrei(b)en. http://www.cynicalsmile.de/ http://www.kult41.net/veranstaltungen/programm/april/
21.04.2016 20:00 - 21.04.2016 21:30, Hörsaal 8, Hauptgebäude der Universität Bonn
Vortrag der Gruppe Refugees Welcome Info
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Aktuell prägen die Flucht und Aufnahme von geflüchteten Menschen in Deutschland die Medien und private Gespräche. Die Meinungen hierzu, teilweise geprägt durch Fehlinformationen, Vorurteilen und Ressentiments, gehen dabei weit auseinander und spiegeln die Spannungen innerhalb der Gesellschaft wieder. Vielfach sind die Gründe, die Menschen bewegen die Strapazen einer Flucht auf sich zu nehmen nicht bekannt, ebenso wenig ihre Fluchtwege. Im Rahmen des Vortrages sollen eben diese Themen aufgegriffen und mit Berichten, Interviews und Karten verständlicher gemacht werden. Leider werden aktuell Rassismus, Vorurteile und Gewalt innerhalb der Gesellschaft präsenter. Diese Entwicklung lässt sich auf ein Zusammenwirken zwischen gesellschaftlichen, rechtlichen und politischen Verhältnissen zurückführen, welches auch geflüchteten Menschen die Ankunft und das Leben in Deutschland oftmals schwer macht. Jedoch gibt es noch immer Menschen und Gruppen in Deutschland, welche helfen wollen und den zufluchtsuchenden Menschen Unterstützung anbieten. Doch wie ist das möglich? Was muss dabei beachtet werden? Und wo gibt es weitere Informationen? Diesen Fragen wird im letzten Teil des Vortrages nachgegangen. Im Anschluss findet noch eine offene Runde für Fragen, Kritik und Anmerkungen statt. Kommt vorbei und bringt Freund*innen mit. Refugees Welcome Info ist eine bundesweit organisierte Gruppe, die auf einem Blog Informationen für geflüchtete und fliehende Menschen, sowie Unterstützer*innen sammelt.
11.05.2016 19:00 - 11.05.2016 23:30, Kult41, Hochstadenring 41
Monatlicher offener Kneipenabend von Refugees Welcome Bonn - im am zweiten Mittwoch im Monat im Kult41
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig
Der Kneipenabend ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Hier steht das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund. Infos: http://welcome.blogsport.de/ ----------------------------------- اللغه العربيه نريد أن ندعوكم لهذا الحدث الشهري لدينا، "مرحبا باللاجئون في Kulturcafé. فإنه يأخذ مكان بالمركز الثقافي KULT 41 في كل ثاني يوم اربعاء من كل شهر. نبدأ دائما في الساعة السابعة مساء (19،00 مساء) والانتهاء في 11:00 (23.00 مساء). و في هذه اليله سوف يكون هناك دوره فيفا لكره القدم للبلاي ستاشن و الجميع يمكنهم الاشتراك. نحن بانظاركم حتي نقضي احلي الاوقات معا!! ---------------------------------- English: The ‘Kneipenabend’ (pub night) is a meeting place for refugees from Bonn and the surrounding area and people interested to support them. It is the opportunity once a month for refugees to meet and network together, and to be in contact with people who want to stand up for their interests. This is the chance to relax and share together while enjoying table football, music and cold drinks. Info: http://welcome.blogsport.de/ ------------------------------------- French: La soirée de bistrot est un lieu de rendez-vous pour les réfugiés de Bonn et alentours et des gens qui s'intéressent à les soutenir. Ayant lieu une fois par mois, elle donne la possibilité aux réfugiés de se relier entre eux ainsi qu'avec des gens qui aimeraient défendre leurs intérêts. La soirée de bistrot présente l'occasion pour relaxer, bavarder et s'amuser pendant que profiter du babyfoot, de la musique et des boissons fraiches. ----------------------------- Spanish: La noche de bar tiene como objetivo principal crear un punto de encuentro para refugiad@s y las personas de Bonn y sus alrededores que estén interesados en apoyarl@s. Una vez al mes se le da lugar a la posibilidad de crear redes entre l@s refugiad@s y al mismo tiempo establecer contacto con ell@s y las personas que quieren defender sus intereses.La noche de bar ofrece un espacio para relajarse, disfrutar en compañía e intercambiar ideas y experiencias, con futbolín, música y bebidas frías. --------------------------- Kurdish: bra u xwesk sirin, em dexwasin her mangek dabenesin u rojek aram u xwes encam bedin, musica u basi bekin ji bo yektir bash benasin u hevalan tase bedosen -------------------------------
08.06.2016 19:00 - 08.06.2016 23:59, Kult41, Hochstadenring41
Monatlicher offener Kneipenabend von Refugees Welcome Bonn - immer am zweiten Mittwoch im Monat im Kult41
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig
16.06.2016 20:00 - 16.06.2016 22:00, Hörsaal 8, Hauptgebäude der Uni Bonn
Lecture and discussion about escaping islamist persecution and experiences in the German asylum system with Ahmed Nadir (activist from Bangladesh)
Refugees Welcome Anderen helfen Akademisch Politisch
People are forced to leave their countries for a broad variety of reasons. Not being religious could be a risk and one of these reasons in parts of the world. Example - Bangladesh. In early 2013 a committee of nine Islamic clerics was formed by the government to identify internet activists who criticised Islam and the prophet Mohammed on Blogs and Facebook. Creating lists with names of activists, of what they call "Enemies of Islam", and publishing them is the main work of this committee. Activist and Businessman Ahmed Nadir will speak about the dangers of being an atheist in Bangladesh and what made him leave his country in 2013 and request asylum in Germany. He will furthermore address other international examples of secularists/atheists and pleads in favour of an international solidarity movement as well as structures of support for these people. He will also come to speak about the experiences he made while being processed by the German asylum system. The isolated living conditions in camps add to the uncertainty about ones future during that often long-lasting process. Contact to the world outside this system or to people of the same conviction and political opinions is rare and the majority of other refugees is sceptical towards or openly disapproves atheism. This is where a secular movement should concentrate its actions and offer support. Hosted by Refugees Welcome Bonn e.V. and the "Referat für politische Bildung des AstA der Universität Bonn"
23.06.2016 19:00 - 23.06.2016 21:00, Hörsaal 17 des Hauptgebäudes der Uni Bonn, Anglistisches Seminar (zwischen Hofgarten und Altem Zoll)
Vortrag zur Strafbarkeit bzw. Nicht-Strafbarkeit sexueller Belästigung und sexueller Übergriffe im öffentlichen Raum, u.A. anlässlich der Kölner Silvesternacht
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Seit Anfang des Jahres wird immer wieder von sexuellen Übergriffen und Belästigungen im öffentlichen Raum berichtet. Gefordert wird das Recht von Frauen vor sexueller Belästigung und die zügige und harte Bestrafungen der Täter. Wie aber sieht jenseits der medialen Empörung und der Vereinnahmung alter feministischer Forderungen durch konservative Kräfte die reale rechtliche Situation aus? Welche Handlungen sind überhaupt strafbar und was hat die aktuelle Debatte um die Reform der Sexualdelikte hiermit zu tun? Der Vortrag beleuchtet die Historie der Sexualdelikte, er stellt die aktuelle Rechtslage bei sexuellen Übergriffen und Belästigungen dar und erläutert die Reformbestrebungen. Martina Lörsch ist Fachanwältin für Strafrecht in Bonn.
30.06.2016 19:00 - 30.06.2016 21:00, Hörsaal 17, Hauptgebäude der Universität Bonn (Anglistisches Seminar, zwischen Hofgarten und Altem Zoll)
Vortrag über die ideologischen und psychosexualen Zusammenhänge von Sexismus, Rassismus und Antisemitismus, anhand öffentlicher Debatten etwa nach der Kölner Silvesternacht.
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Der Fall Tugçe Albayrak, Julian Assange im Exil der equadorianischen Botschaft in London oder der entfesstelte Debattenmob nach der Kölner Silvesternacht: was diese medialen Ereignisse miteinander verbindet, ist die allgemeine Unfähigkeit im Öffentlichen wie im Privaten, sich dem Problem der sexuellen Gewalt wirklich angemessen, ethisch und politisch, zu stellen. Die vielfältigen Abwehrmechanismen, mit denen nicht bloß Männer auf die Konfrontation mit der Kultur sexueller Dominanz reagieren, sind nicht nur eine alltägliche Herausforderung für antisexistische Bemühungen, sondern stellen mit der hinter ihnen steckenden Psychologie auch Schnittstellen dar, anhand derer die tiefe Verwobenheit der Geschlechterhierarchie mit anderen Feldern des Ideologischen nachempfunden werden kann. Als Ideologien stellen sie banalerweise sicher, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse bleiben wie sie sind. Die ihnen anhängenden kulturellen Formationen jedoch sorgen täglich dafür, dass das Leben für viele Menschen mal mehr, mal weniger stark mit der Hölle auf Erden bedroht bleibt. Geschlecht, Rassismus oder Antisemitismus sind daher immer auch sexuell. Im Vortrag soll anhand einiger jüngerer Beispiele dieser Zusammenhang näher beleuchtet und gezeigt werden, dass das Schlagwort "Rape Culture" zu mehr taugt als zur Klage darüber, dass in Fällen sexueller Gewalt meist den Betroffenen die (Mit)Schuld gegeben wird. Wenn die Deutschen nach Köln ihre eigenen sexuellen Unzustände (noch mehr) auf maghrebinische Männer projizieren und die Gefahr der Konsequenzen für weiße Nahfeldtäter damit faktisch verringern, ist das nur ein Beispiel dafür, wie die intersektionale Intervention in den White Feminism sehr wohl gesellschaftliche Strukturen aufzudecken imstande ist, die sich ihrem Wesen nach tendenziell der Erkenntnis entziehen. Ohne dann bei Oberflächlichkeiten wie "Diskriminierung" oder "Macht" stehen bleiben zu müssen, kann verstanden werden, dass die Hartnäckigkeit des Sexismus auf einen gesellschaftlichen Ist-Zustand verweist, der ohne Geschlechterhierarchie in seiner Gänze undenkbar würde. Jana Klein beschäftigte sich u.A. in der Jungle World mit der medialen Aufarbeitung des Falls Tugçe Albayrak und der Debatte nach der Kölner Silvesternacht.
07.07.2016 20:00 - 07.07.2016 21:30, Hörsaal 8, Hauptgebäude der Universität Bonn
Mohammad Abu Hajar is a Syrian activist, economist and musician currently based in Berlin, a former member of the "Local Coordination Committees" in Syria and the German NGO "Adopt a Revolution".
Refugees Welcome Akademisch Politisch
The Syrian crisis arrived in Germany via hundreds of thousands of refugees. Along with them comes an opportunity for a dialogue with the German society - a dialogue that might lead to a better understanding of the evolution of the Syrian situation and foster a real solidarity with people as they fight for a universal cause: liberty and dignity. Mohammad Abu Hajar is a Syrian activist, economist and musician currently based in Berlin. As a former member of the "Local Coordination Committees" in Syria and the German NGO "Adopt a Revolution" he will shed some light on the conflict.
06.09.2016 18:00 - 06.09.2016 20:30, Hörsaal 3, Hauptgebäude der Uni Bonn
Ein Dokumentarfilm wird zur filmischen REVISION. Er rekonstruiert die Umstände, die 1992 zum Tod zweier Männer auf einem Feld nahe der deutsch-polnischen Grenze führten.
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Am 29. Juni 1992 entdeckt ein Bauer zwei Körper in einem Getreidefeld in Mecklenburg-Vorpommern. Ermittlungen ergeben, dass es sich bei den Toten um rumänische Staatsbürger handelt. Sie werden bei dem Versuch, die europäische Außengrenze zu überschreiten, von Jägern erschossen. Diese geben an, die Menschen mit Wildschweinen verwechselt zu haben. Vier Jahre später beginnt der Prozess. Welcher der Jäger den tödlichen Schuss abgegeben hat, lässt sich nie beweisen. Das Urteil: Freispruch. dpa meldet: „Aus Rumänien ist niemand zur Urteilsverkündung angereist.“ In den Akten stehen die Namen und Adressen von Grigore Velcu und Eudache Calderar. Ihre Familien wussten nicht, dass jemals ein Prozess stattgefunden hat. Mit REVISION wird ein juristisch abgeschlossener Kriminalfall einer filmischen Revision unterzogen, die Orte, Personen und Erinnerungen miteinander verknüpft und ein fragiles Geflecht aus Versionen und Perspektiven einer „europäischen Geschichte“ ergibt. Eintritt frei
08.09.2016 18:00 - 08.09.2016 20:30, Hörsaal 9, Hauptgebäude der Uni Bonn
Just the Wind (dt.: „Nur der Wind“) ist ein ungarischer Spielfilm aus dem Jahr 2012. Der oscarnominierten Film von Bence Fliegauf ist von einer realen Mordserie an Roma in Ungarn inspiriert.
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Just the Wind (dt.: „Nur der Wind“) ist ein ungarischer Spielfilm aus dem Jahr 2012. Der oscarnominierten Film von Bence Fliegauf ist von einer realen Mordserie an Roma in Ungarn inspiriert. Erzählt wird von einem Tag im Leben einer ungarischen Roma-Familie im Klima von Angst und Verfolgung. Inhalt: Die Nachricht verbreitet sich in Windeseile: In einem ungarischen Dorf wurde eine Roma-Familie ermordet. Die Täter sind entkommen, niemand will eine Ahnung davon haben, wer das Verbrechen begangen hat. Eine andere Roma-Familie, die nahe dem Tatort lebt, sieht sich in ihrer latenten, mühsam verdrängten Angst bestätigt. Der Vater ist weit weg in Kanada; er möchte seine Frau, die Kinder und den Großvater nachholen, sobald es ihm möglich ist. Die Familie, von rassistischem Terror bedroht und von einer schweigenden Mehrheit im Stich gelassen, versucht den Tag nach der Tat zu überstehen. Und abends, als die Dunkelheit über das Dorf hereinbricht, rückt man im Bett noch enger zusammen als sonst. Doch die Hoffnung, dem Wahnsinn zu entkommen, erweist sich als trügerisch. Ausgehend von einer realen Mordserie, der in Ungarn in wenig mehr als einem Jahr acht Menschen zum Opfer fielen, schildert Bence Fliegauf die Pogromstimmung, aus der Gewalt gegen Minderheiten entsteht. Die Kamera haftet sich eng an die Fersen der Figuren und macht ihre zunehmende Atemlosigkeit auch physisch erfahrbar. Eintritt frei
14.09.2016 19:00 - 14.09.2016 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Der Kneipenabend ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Der Kneipenabend ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Hier steht das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund. Infos: http://welcome.blogsport.de/
12.10.2016 19:30 - 12.10.2016 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Aufführung des Theaterstücks "Eldorado - Europa" und anschließendes Refugees-Welcome-Kulturcafé. Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr Infos: http://welcome.blogsport.de/
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Ein-Personen-Theaterstück von und mit Riadh Ben Ammar mit anschließender Diskussion und Kulturcafé, Musik, Quatschen, Kickern. Eldorado – Europa Nach langem Hoffen und Bangen hat Sami sein Ziel erreicht: Europa. Doch dort erwartet ihn eine völlig andere Realität als erhofft. Gelandet in einem Flüchtlingsheim in Deutschland erzählt er von seinem Alltag, der von endlosem Warten, Kriminalisierung und Rassismus geprägt ist... In seinem Stück beschreibt der Künstler und politische Aktivist tunesischer Herkunft Riadh Ben Ammar auf fesselnde Weise, wie sich europäische Migrationspolitik auf das Leben junger Nordafrikaner in ihren Herkunftsländern und Europa auswirkt. Riadh Ben Ammar ist vor 15 Jahren als Harraga (Grenzverbrenner) nach Deutschland gekommen. Lange war er unfreiwillig in einem Flüchtlingslager in Mecklenburg-Vorpommern untergebracht, inzwischen lebt er in Berlin und ist bei Afrique-Europa-Interact aktiv. Geflüchtete umsonst, Preis normal 6 Euro, Preis ermäßigt 3 Euro Eine Veranstaltung von Refugees Welcome Bonn e.V., gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ
31.10.2016 18:00 - 01.11.2016 1:00, Kult41, Hochstadenring 41
Erst zeigen wir den Film "Trapped by Law", präsentiert von dessen Protagonisten, anschließend folgt ein Auftritt von K.A.G.E. und danach Party. Eintritt frei, mehr Infos: welcome.blogsport.de
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Am 31. Oktober zeigt Refugees Welcome Bonn e.V. in Zusammenarbeit mit Roma Art Action und IRU (International Romani Union) den preisgekrönten Dokumentarfilm „Trapped by Law“ im Kulturzentrum Kult41. Danach findet eine Diskussionsrunde statt, in der sich die beiden Protagonisten des Films, Kefaet und Selami Prizreni, den Fragen aus dem Publikum stellen. „Trapped by Law“ erzählt die Fluchtgeschichte der beiden in Essen aufgewachsenen Roma, die zusammen das Rap-Duo „K.A.G.E.“ bilden. Nach langjährigem Leben in Essen 2010 in den Kosovo abgeschoben, sind die beiden seit 2014 wieder in Deutschland und bundesweit als Rap-Künstler und Roma-Aktivisten unterwegs. So werden sie auch bei dieser Gelegenheit den Abend durch ein Hip-Hop-Konzert mit anschließendem Deejaying abrunden. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, Filmbeginn 18:30 Uhr und ab 20:30 Uhr beginnt das Konzert. Nach 22 Uhr Party. Eintritt frei, Spenden erwünscht.
09.11.2016 19:00 - 09.11.2016 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Anders als etwa bei der offenen Sprechstunde in Duisdorf, bei der es um konkrete und unmittelbare Unterstützung in Einzelfragen geht, steht hierbei das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund.
13.12.2016 19:00 - 13.12.2016 21:00, Hörsaal 17, Hauptgebäude der Universität Bonn (Anglistisches Seminar, zwischen Hofgarten und Altem Zoll)
Filmvorführung "Triumph des guten Willens" mit Einleitung von und Diskussion mit Regisseur Mikko Linnemann und Co-Author Alex Feuerherdt. Eintritt frei.
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Triumph des guten Willens Filmvorführung und Diksussion mit dem Regisseur Mikko Linnemann und Co-Author Alex Feuerherdt Der vorerst letzte Teil der Reihe "Wie erinnern?" setzt sich filmisch mit den Texten des Publizisten Eike Geisel (1945-1997) auseinander. Im Zentrum stehen Geisels Kritiken an der deutschen Erinnerungspolitik und seine These über die "Wiedergutwerdung der Deutschen". Texte Geisels aus den 1990er Jahren, u. a. über die Neue Wache und das Holocaust-Mahnmal in Berlin, kontrastieren die heutigen Bilder der beschriebenen Gedenkstätten. Sie zeigen eine Normalität, die es eigentlich nicht geben dürfte. Zudem analysieren ausführliche Interviews mit Alex Feuerherdt, Klaus Bittermann, Hermann L. Gremliza und Henryk M. Broder Geisels Thesen in Hinblick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse heute. Von der politischen Biografie Eike Geisels ausgehend zeichnet Triumph des guten Willens ein Bild erinnerungspolitischer Debatten der letzten Jahrzehnte und fragt schließlich nach der Möglichkeit von Kritik in unmöglichen Zeiten. Eike Geisel, der in den 1980er- und 1990er-Jahren zu den schärfsten Kritikern sowohl der Wiederaufbereitung deutscher Vergangenheit als auch des deutsch-jüdischen Verbrüderungskitsches gehörte, löste durch seine Essays und Polemiken teils große Kontroversen aus. Zudem betätigte er sich als Übersetzer und Herausgeber englischsprachiger Texte Hannah Arendts und trat auch als Verfasser historischer Arbeiten, u. a. über das Berliner Scheunenviertel und den Jüdischen Kulturbund, in Erscheinung. Der Eintritt ist frei.
14.12.2016 19:00 - 14.12.2016 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Anders als etwa bei der offenen Sprechstunde in Duisdorf, bei der es um konkrete und unmittelbare Unterstützung in Einzelfragen geht, steht hierbei das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund.
08.03.2017 19:00 - 08.03.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
29.03.2017 19:00 - 29.03.2017 21:30, Hörsaal 1, Hauptgebäude der Uni Bonn
Nach einem einleitenden Vortrag von Kenan Emini über die Kampagne "alle bleiben" wird er seinen Film "The Awakening" zeigen und im Anschluss Fragen beantworten.
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Die Kampagne „alle bleiben!“ unterstützt den Kampf aller Flüchtlinge für ihr Recht, selbst zu bestimmen, wo sie leben möchten. In ganz Deutschland gibt es Organisationen, die das Blei­berecht für Roma in Deutschland durchsetzen wollen und hierfür unter dem Motto „alle bleiben“ bundesweit zusammenarbeiten. Nach einem einleitenden Vortrag von Kenan Emini über die Kampagne "alle bleiben" wird er seinen Film "The Awakening" zeigen und im Anschluss Fragen beantworten.
05.04.2017 18:00 - 05.04.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
GIPSY GROOVE, eine international bekannte Band aus dem Balkan spielt: Funk, Ska, Reggae und Jazz. Ein Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe der NGO GAIA Kosovo und Vorträge.
Refugees Welcome Anderen helfen Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch
Wie sich eine Verschmelzung aus Funk, Ska, Reggae und Jazz gepaart mit traditioneller Roma-Musik anhören kann, zeigt euch GIPSY GROOVE. In ihren Texten thematisiert die sechsköpfige Band aus dem Balkan die Menschenrechte weltweit - ohne dabei den gute Laune Faktor aus dem Auge zu verlieren. In ihrer sechsjährigen Bandgeschichte waren sie bereits in etlichen Ländern auf Tour, wie in Rumänien, Slowakei, Deutschland, Schweiz, Österreich, Serbien, Türkei u.a.
12.04.2017 19:00 - 12.04.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Hier steht das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund. Seit Kurzem findet das Kulturcafé gemeinsam mit der Initiative Start with a Friend statt. SWAF ist ein Projekt, das Geflüchtete und Locals in Tandems zusammenbringt und zwar auf Augenhöhe, unkompliziert und persönlich.
04.05.2017 19:00 - 04.05.2017 22:00, Hörsaal 17 (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5, zwischen Hofgarten und Altem Zoll)
Mehr zur Veranstaltung hier: http://fclrbonn.blogsport.eu/events/vortrag-und-film-der-fall-oury-jalloh/
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Der Asylsuchende Oury Jalloh aus Sierra Leone verbrannte am 7. Januar 2005 bei lebendigem Leib in einer Zelle im Dessauer Polizeigewahrsam. Er befand sich zum Zeitpunkt seines Todes gefesselt auf einer feuerfesten Matraze. Schnell wurden Mordvorwürfe gegen beteiligte Polizeibeamte laut. Seitdem wird um eine gerichtliche Aufarbeitung der Vorkommnisse der Todesnacht gerungen. Nachdem es in einem ersten Prozess zu formalen Freisprüchen zweier Angeklagter kam – der vorsitzende Richter sprach dabei von offensichtlichen Falschaussagen sich gegenseitig deckender Polizisten – ist es maßgeblich der Gruppe „ Breaking the Silence – Initiative zum Gedenken an Oury Jalloh e.V.“ zu verdanken, dass durch deren unermüdliche Prozessbegleitung und die Finanzierung eines unabhängigen Brandgutachtens das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen ist. Mouctar Ouldadah Bah und Nadine Saeed von der Inititative zum Gedenken an Oury Jalloh werden über ihre jahrelangen Bemühungen um Aufklärung berichten. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Fall Oury Jallohs sind auch mehrere dokumentarische Beiträge wie etwa die preisgekrönte WDR-Dokumentation „Tod in der Zelle“ u.a. entstanden. Zuletzt wurde der Fall in fiktionalisierter Weise in der Reihe Tatort unter dem Titel „Verbrannt“ thematisiert. Diesen „Tatort“-Film werden wir im Anschluss an den Vortrag der beiden ReferentInnen zeigen. Organisiert von Refugees Welcome Bonn e.V. und dem Referat für Hochschulpolitik des AStA Uni Bonn
08.05.2017 19:00 - 08.05.2017 21:00, Hörsaal 17 (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5, zwischen Hofgarten und Altem Zoll)
Mehr zur Veranstaltung hier: http://fclrbonn.blogsport.eu/events/lesung-fluechtlinge-erzaehlen/
Refugees Welcome Anderen helfen Akademisch Politisch
In einem Biografieprojekt porträtieren Autor*innen der EMFA / Integrationsagentur in einem neuen Buch die Fluchtwege und Lebenswege von 28 in Bonn lebenden Flüchtlingen aus 9 unterschiedlichen Herkunftsländern. Dokumentiert werden ihre Erfahrungen im Heimatland, auf ihrem Fluchtweg und in Deutschland. Die individuellen Geschichten geben dem abstrakten Begriff „Flüchtlinge“ ein Gesicht. Ein Gesicht, das unsere Gesellschaft in Vielfalt bereichert. Wir lernen, dass es immer Individuen sind, die sich hinter den anonymen Nachrichten dieser Tage verbergen. Bei der Begegnung mit Geflüchteten aus unterschiedlichen Kulturkreisen, mit unterschiedlichen Biografien, mit Andersdenkenden und Andersgläubigen, gibt es gibt viel zu entdecken: Unbekanntes und Fremdes, aber auch viel Gemeinsames.
09.05.2017 19:00 - 09.05.2017 21:00, Hörsaal 17 (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5, zwischen Hofgarten und Altem Zoll)
Mehr dazu: http://fclrbonn.blogsport.eu/events/vortrag-bordermonitoring/
Refugees Welcome Anderen helfen Akademisch Politisch
Die formelle Öffnung der sogenannten „Balkanroute“ im Sommer 2015 als Reaktion auf die Ereignisse am Bahnhof „Keleti“ in Budapest stellte eine bis dato undenkbare Zäsur in der Historie des europäischen Migrationsregimes dar. Weniger bekannt – zumindest im deutschsprachigen Kontext – ist dabei, dass die „Öffnung“ der Balkanroute bereits Monate zuvor durch Mazedonien und insbesondere Serbien vorangetrieben worden war. Hierauf wird Marc Speer vom Verein „bordermonitoring.eu“ in seinem Vortrag näher eingehen und zudem darstellen, wie sich die Situation für Geflüchtete in beiden Ländern gegenwärtig darstellt. Der gemeinnützige Verein bordermonitoring.eu wurde 2011 in München gegründet. Im Zentrum der Tätigkeiten des Vereins steht die Auseinandersetzung mit den Politiken, Praktiken und Ereignissen im europäischen Grenzregime und in den Bewegungen der Migration. Zu diesem Zweck kombiniert der Verein wissenschaftliche Forschung, bürgerschaftliches Engagement, kritische Öffentlichkeitsarbeit und konkrete Unterstützung für Flüchtlinge und MigrantInnen. Seit seiner Gründung intervenierte der Verein dabei insbesondere in die (juristischen) Debatten um die Zulässigkeit von Rückführungen von Flüchtlingen in andere EU-Staaten unter der sogenannten Dublin-Verordnung bzw. im Rahmen von bilateralen Rückübernahmeabkommen.
10.05.2017 19:00 - 10.05.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Mehr dazu: http://fclrbonn.blogsport.eu/events/konzert-kage-bluemchenknicker/
Refugees Welcome Kulturell & Gesellig Politisch
Seit nun fast fünf Jahren findet regelmäßig am 2. Mittwoch jeden Monats das Refugees Welcome Kulturcafé (organisiert vom Verein Refugees Welcome Bonn e.V.) im selbstverwalteten Kulturzentrum Kult41 statt. In ungezwungener Atmosphäre bei Kicker und Kaltgetränken steht hierbei der gegenseitige Austausch im Vordergrund. Gelegentlich gibt es auch musikalische Live-Darbietungen, Filme oder Theateraufführungen. Im Rahmen des „festival contre le racisme“ erwarten uns in diesem Monat zwei Bands. Der Eintritt ist wie immer frei. K.A.G.E ist ein Rap-Duo aus dem Herzen Essens. Die zwei Brüder Kefaet und Selami starteten, nachdem Sie 2010 in den Kosovo abgeschoben wurden, das Projekt K.A.G.E . Mit Texten auf Deutsch und auf Englisch verarbeiteten die Brüder ihre Situation und rufen zu einem „grenzen(losen)“ solidarischen Miteinander auf. Seit einiger Zeit zurück in Deutschland verbreiten Sie diese Botschaften, verpackt in selbstproduzierte Beats auf deutschen Bühnen. Nachdem die beiden bereits im vergangenen Jahr anlässlich der Präsentation des von ihrer Geschichte handelnden Films „Trapped by Law“ in Bonn aufspielte, geben sie sich nun ein weieres Mal die Ehre. BLÜMCHENKNICKER aus Bonn liefert mit handgemachter Tanzmusik und ungezwungener Spielfreude nur beste Zutaten für einen pulsierenden Abend. Wortspielverliebte Gesellschaftskritik und beschwingte Nachdenklichkeit verbinden sich im Hexenkessel zu einem biologisch abbaubaren 2-Phasen-Menu – erst für die Beine, dann für den Kopf. Inspiriert von Künstlern wie Manu Chao, 17 Hippies und Django Reinhardt verknotet das bunte Musikerkollektiv Einflüsse aus Gypsypop, Flamenco, Reggae, Ska, Polka und Folk mit Extrem-Liedermaching zu einem Bündel Ohrwürmer.
15.05.2017 19:00 - 15.05.2017 21:00, Hörsaal 17 (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5, zwischen Hofgarten und Altem Zoll)
Mehr dazu: http://fclrbonn.blogsport.eu/events/vortrag-antisemitismus-rassismus-islamophobie/
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Beschreibung folgt unter: http://fclrbonn.blogsport.eu/events/vortrag-antisemitismus-rassismus-islamophobie/
16.05.2017 19:30 - 16.05.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41, Bonn (bei der Viktoriabrücke)
Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit. Dokumentarisches Theater Das neue Stück der "Bühne für Menschenrechte" Eintritt frei - Spenden erwünscht
Refugees Welcome Kulturell & Gesellig Politisch
Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit. Fünf Jahre nach Bekanntwerden des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU - von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen. Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten. Im Anschluss an das Stück wird es ein Publikumsgespräch u.a. mit einem Fachjournalisten und Sachverständigen im NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages NRW geben. Wie stets behalten wir uns vor, bekannten Rechtsextremisten, Rassisten, Neonazis mittels Hausrecht den Zutritt zu verwehren bzw. sie des Raums zu verweisen. Organisiert vom KULT41, Refugees Welcome Bonn e.V. und Rhizom Unterstützt vom Kommunalen Integrationszentrum Bonn Gefördert durch NRWeltoffen/ Demokratie leben/ Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen sowie das Studierendenparlament und den AStA der Uni Bonn Mehr Informationen unter: http://www.buehne-fuer-menschenrechte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=118&Itemid=85&lang=de _____________________ NSU Monologları Belgesel Tiyatro NSU Monologları, Nasyonal Sosyalist Yeraltı örgütünün tanın- masından beş yıl sonra yakınlarını bu oluşumun işlediği cinayetlere kurban vermiş üç ailenin hikayesini anlatıyor. Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve Ismail Yozgat’ın gerçekleri ortaya çıkarmak için verdikleri mücadeleyi, cenaze töreninde ilk sırada durabilme güçlerini, bir caddenin ismini değiştirme taleplerini ve katledilen yakınlarına yönelik yapılan gerçek dışı suçlamalara karşı sevdiklerini kendi hatıralarıyla cesurca savunma çabalarını sah- neye taşıyor."
24.05.2017 20:00 - 24.05.2017 22:00, Hörsaal 8, Hauptgebäude der Universität Bonn
Vortrag "Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU – Kontinuitäten der rechten Gewalt und des staatlichen Versagens" von Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenklagevertreter im NSU-Prozess
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU – Kontinuitäten der rechten Gewalt und des staatlichen Versagens Der NSU-Prozess nähert sich mit dem 361. Verhandlungstag allmählich dem Umfang eines vollen Kalenderjahres. Immer wieder verzögern neue Erkenntnisse, unzureichende Vernehmungen und ausweichende Aussagen von Zeug*innen den Prozessverlauf. Neben dem erschreckenden Ausmaß der rechtsterroristischen Gewalt des NSU, fächert sich auch der Skandal um die Beteiligung des Verfassungsschutzes immer weiter aus. Während vielerorts von einem aktuellen Rechtsruck gesprochen wird, zeigen sich sowohl gesellschaftlich als auch institutionell schon lange deutliche Kontinuitäten rechter Gewalt, sowie extrem rechter Denk- und Handlungsmuster, die im momentanen Stimmungsbild wieder einen für legitim erklärten und sich ideologisch festigenden Ausdruck gefunden haben. Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler begleitet den NSU-Prozess als Vertreter der Nebenklage bereits von Beginn an. Auch in dem im Jahr 2016 vor dem Landgericht Hagen geführten Prozess gegen die Brandstifter aus Altena waren es Mehmet Daimagüler und sein Kollege Jost v. Wistinghausen, die durch die eigene Ermittlung das rassistische Motiv der beiden Täter aufdeckten, die im Oktober 2015 ein von Geflüchteten bewohntes Haus in Altena in Brand gesetzt hatten. Durch die Arbeit der beiden Juristen wurde zudem das ganze Versagen des ermittelnden Staatsschutzes sichtbar, die einen politischen Hintergrund des Brandanschlages nicht sehen wollten. Mehmet Daimagüler engagiert sich über die juristische Ebene hinaus für antirassistische Aufklärungsarbeit und gegen alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Er hat hier an der Universität Bonn Jura, VWL, Philosophie und Romanistik studiert. Im Anschluss hat er zu einem rechtsphilosophischen Thema promoviert, an der Kennedy School of Government der Harvard University einen „Master in Public Administration“ erworben und war „Visiting Scholar“ an der Yale University. 1997 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen. Er kam 1968 als Sohn türkischer Arbeitsimmigranten in Siegen zur Welt. Er ist Mitglied im Kuratorium des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Im Anschluss an den Vortrag wird es wie immer auch Raum für Fragen und Diskussion geben. Veranstalter sind Refugees Welcome Bonn e.V. und die Liste undogmatischer StudentInnen - LUST.
14.06.2017 19:00 - 14.06.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41, Bonn (bei der Viktoriabrücke)
Das gemeinsame Kulturcafé von Refugees Welcome Bonn e.V. und der Gruppe "Start with a friend" ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie alle Interessierten.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Hier steht das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund. Seit einer Weile findet das monatliche Kulturcafézusammen mit der Initiative Start with a Friend statt. SWAF ist ein Projekt, das Geflüchtete und Locals in Tandems zusammenbringt und zwar auf Augenhöhe, unkompliziert und persönlich. Wir sind überzeugt, dass Integration nur durch eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft gelingt. Aus diesem Grund stellt SWAF geflüchteten Menschen Locals an die Seite, die sie 1:1 bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen in Deutschland unterstützen. Zum Kneipenabend lädt SWAF alle Tandems, Registrierten und Interessierten herzlich ein! English: The ‘Kulturcafé’ (pub night) is a meeting place for refugees from Bonn and the surrounding area and people interested to support them. It is the opportunity once a month for refugees to meet and network together, and to be in contact with people who want to stand up for their interests. This is the chance to relax and share together while enjoying table football, music and cold drinks. For more information visit our website www.refugees-welcome-bonn.de
20.06.2017 20:00 - 20.06.2017 21:30, Buchladen Le Sabot, Breitestraße 76, 53111 Bonn
Hamid Sulaiman’s evocative novel reflects the complexity and disruption in Syrian society.More: www.refugees-welcome-bonn.de
Refugees Welcome Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch
Half a million people dead, countless injured and millions on the run – that is the temporary balance of the Syrian civil war. The striking pictures of the unusual graphic novel, Freedom Hospital, by Hamid Sulaiman let us understand a little of what lies hidden behind the news from a land from which so many people come to us. Hamid Sulaiman’s evocative novel reflects the complexity and disruption in Syrian society. The black and white, highly expressive images, which caused a furore when shown in different exhibitions in Europe in 2016/17, make the human side of Syrian reality immediately perceptible. The presentation by Hamid Sulaiman as well as the discussion will be held in English. Hamid Sulaiman, born 1986 in Damascus, studied architecture and worked as a painter and illustrator. He fled Syria in 2011 and has lived since then in Paris. He is currently on an artist’s residency in Bonn. His work is shown internationally and has been awarded prizes. Freedom Hospital is his first book and was published in German at the end of January. This presentation is organized by Refugees Welcome Bonn e.V. and the department for political education of the General Students’ Committee of the University of Bonn.
28.06.2017 20:00 - 28.06.2017 22:00, Lecture hall 8, main building of Bonn University / Hörsaal 8 im Hauptgebäude der Uni Bonn
This lecture (which will be held in English) will discuss the increasing authoritarianism in Turkey and the dangers this presents to academics, teachers and journalists in the country.
Refugees Welcome Akademisch Politisch
On January 11th 2016, 1128 academics from the group Academics for Peace (BAK- Barış için Akademisyenler) representing 89 universities across Turkey and abroad signed a petition entitled "We will not be part to this crime" (https://barisicinakademisyenler.net/English) criticizing the continuing war and civilian deaths in the eastern and south-eastern regions of Turkey (the total number of signatories has since reached 2212). As a result, the signatories of this petition have faced constant threats of denouncements from public officials in Turkey including university presidents, the Council of Higher Education (COHE), and Turkish President Recep Tayyip Erdoğan himself. They have been publically accused of being “supporters of terror” and “traitors”. Four of them have been arrested and sent to prison for more than a month. The authoritarian behaviour of the Turkish government has intensified after the failed coup attempt in July 2016. The coup has been used a pretext to persecute political dissidents and opposition voices, including the Academics for Peace. A state of emergency has been in place since the coup and since then, tens of thousands of teachers academics, journalists, and artists have been dismissed their positions through statutory decree laws (KHK-Kanun kükmünde kararnameler). The total number of post-coup dismissals has reached 150 thousand. These statutory decree laws stipulate that any dismissed person will receive a lifetime professional ban from working in both public and private sectors as well as in civil society. Scholars are prohibited from using their academic titles and their passports are cancelled. These laws also provide no right for legal recourse effectively rendering their effects permanent. This lecture (which will be held in English) will discuss the increasing authoritarianism in Turkey and the dangers this presents to academics, teachers and journalists in the country. This lecture is organized by Refugees Welcome Bonn e.V. and the department for political education of the General Students' Committee (AStA) of the University of Bonn.
12.07.2017 19:00 - 12.07.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41, Bonn (bei der Viktoriabrücke)
Das gemeinsame Kulturcafé von Refugees Welcome Bonn e.V. und der Gruppe "Start with a friend" ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie alle Interessierten.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Das Kulturcafé von Refugees Welcome Bonn ist seit seiner Gründung im Jahr 2012 ein regelmäßiger Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat (je am zweiten Mittwoch des Monats) soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Hier steht das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund. Seit einer Weile findet das monatliche Kulturcafézusammen mit der Initiative Start with a Friend statt. SWAF ist ein Projekt, das Geflüchtete und Locals in Tandems zusammenbringt und zwar auf Augenhöhe, unkompliziert und persönlich. Wir sind überzeugt, dass Integration nur durch eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft gelingt. Aus diesem Grund stellt SWAF geflüchteten Menschen Locals an die Seite, die sie 1:1 bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen in Deutschland unterstützen. Zum Kneipenabend lädt SWAF alle Tandems, Registrierten und Interessierten herzlich ein! English: The ‘Kulturcafé’ (pub night) is a meeting place for refugees from Bonn and the surrounding area and people interested to support them. It is the opportunity once a month for refugees to meet and network together, and to be in contact with people who want to stand up for their interests. This is the chance to relax and share together while enjoying table football, music and cold drinks. For more information visit our website www.refugees-welcome-bonn.de or look us up on facebook!
09.08.2017 19:00 - 09.08.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41, Bonn (bei der Viktoriabrücke)
Das gemeinsame Kulturcafé von Refugees Welcome Bonn e.V. und der Gruppe "Start with a friend" ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie alle Interessierten.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Das Kulturcafé von Refugees Welcome Bonn ist seit seiner Gründung im Jahr 2012 ein regelmäßiger Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat (je am zweiten Mittwoch des Monats) soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Hier steht das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund. Seit einer Weile findet das monatliche Kulturcafézusammen mit der Initiative Start with a Friend statt. SWAF ist ein Projekt, das Geflüchtete und Locals in Tandems zusammenbringt und zwar auf Augenhöhe, unkompliziert und persönlich. Wir sind überzeugt, dass Integration nur durch eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft gelingt. Aus diesem Grund stellt SWAF geflüchteten Menschen Locals an die Seite, die sie 1:1 bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen in Deutschland unterstützen. Zum Kneipenabend lädt SWAF alle Tandems, Registrierten und Interessierten herzlich ein! English: The ‘Kulturcafé’ (pub night) is a meeting place for refugees from Bonn and the surrounding area and people interested to support them. It is the opportunity once a month for refugees to meet and network together, and to be in contact with people who want to stand up for their interests. This is the chance to relax and share together while enjoying table football, music and cold drinks. For more information visit our website www.refugees-welcome-bonn.de or look us up on facebook!
13.09.2017 19:00 - 13.09.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41, Bonn (bei der Viktoriabrücke)
Das gemeinsame Kulturcafé von Refugees Welcome Bonn e.V. und der Gruppe "Start with a friend" ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie alle Interessierten.
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Das Kulturcafé von Refugees Welcome Bonn ist seit seiner Gründung im Jahr 2012 ein regelmäßiger Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat (je am zweiten Mittwoch des Monats) soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Hier steht das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund. Seit einer Weile findet das monatliche Kulturcafézusammen mit der Initiative Start with a Friend statt. SWAF ist ein Projekt, das Geflüchtete und Locals in Tandems zusammenbringt und zwar auf Augenhöhe, unkompliziert und persönlich. Wir sind überzeugt, dass Integration nur durch eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft gelingt. Aus diesem Grund stellt SWAF geflüchteten Menschen Locals an die Seite, die sie 1:1 bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen in Deutschland unterstützen. Zum Kneipenabend lädt SWAF alle Tandems, Registrierten und Interessierten herzlich ein! English: The ‘Kulturcafé’ (pub night) is a meeting place for refugees from Bonn and the surrounding area and people interested to support them. It is the opportunity once a month for refugees to meet and network together, and to be in contact with people who want to stand up for their interests. This is the chance to relax and share together while enjoying table football, music and cold drinks. For more information visit our website www.refugees-welcome-bonn.de or look us up on facebook!
08.11.2017 19:00 - 08.11.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Diesmal gibt es das monatliche Kulturcafé mit Karaoke!
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Diesmal gibt es das monatliche Kulturcafé mit Karaoke! Jede/r kann mitmachen! Falls Euch bereits bestimmte Lieder vorschweben, die ihr singen möchtet, dann schaut nach, ob Ihr sie als Karaokeversionen online findet, etwa auf Youtube, sodass wir sie mittels Beamer an die Wand werfen können. Wie immer gibt es außerdem Kicker, kalte Drinks und Musik. Kommt vorbei und bringt Eure Freund*innen mit! This time during our monthly pub night, we will come together to sing some karaoke. Everyone can join. If there is a song you would like to sing, just look up if it is available online (preferably on YouTube) in a karaoke version, so we can show it on the big screen using our projector. And as always we have some cool drinks, the fottball table and music for you. Come by and bring your friends!
20.11.2017 20:00 - 20.11.2017 23:00, Hörsaal 8, Hauptgebäude der Uni Bonn
Filmvorführung des 50-minütigen Dokumentarfilms und anschließender Vortrag von Tilman Tarach
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Der preisgekrönte, etwa 50-minütige Dokumentarfilm »Die Vergessenen Flüchtlinge« (»The Forgotten Refugees«) von Michael Grynszpan zeigt die Geschichte, die Kultur und den erzwungenen Auszug nahöstlicher und nordafrikanischer jüdischer Gemeinden im 20. Jahrhundert. Juden aus Ägypten, dem Jemen, Libyen, dem Irak und Marokko legen auf berührende Art und Weise Zeugnis ab. Der vom Davidproject Center for Jewish Leadership und IsraTV produzierte Film verknüpft persönliche Geschichten mit dramatischem dokumentarischen Filmmaterial über die Rettungsaktionen von Juden aus den arabischen Ländern. Analysen zeitgenössischer Historiker liefern den Hintergrund für den dokumentierten Rückgang der jüdischen Population in den arabischen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas. Der Film erhielt den Warshaw Jewish Filmfestival-Preis 2006 und wurde als bester Dokumentarfilm des Marbella International Film Festivals 2007 prämiert. Zum Hintergrund: Flüchtlinge im Nahen Osten? Wer denkt dabei nicht an die Palästinenser? Doch während deren Schicksal weltweit beklagt wird, gibt es auch andere Flüchtlinge in der Region, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben: Seit jeher existierten im Nahen Osten und in Nordafrika jüdische Gemeinden; etwa eine Million Juden lebten noch in den 1940er Jahren in den arabischen Staaten. Heute sind es nur noch ein paar Tausend, denn nach andauernden Diskriminierungen, Enteignungen, antisemitischer Hetze und Pogromen im Zuge des aufkommenden arabischen Nationalismus waren die Juden in großer Zahl gezwungen, aus ihren arabischen Heimatstaaten zu fliehen. Israel hat heute die meisten dieser Flüchtlinge aufgenommen und integriert. Vorgeführt wird die deutsche Fassung des Films, zum Teil in Englisch mit deutschen Untertiteln. Auf die Filmvorführung folgt ein Vortrag von Tilman Tarach zur historischen Einordnung und aktuellen Bedeutung des Themas. Danach besteht Gelegenheit zur Diskussion.
24.11.2017 20:00 - 24.11.2017 23:00, Hörsaal 8, Hauptgebäude der Uni Bonn
Kefaet Prizreni, einer der beiden Protagonisten des Films über seine und die Abschiebung seines Bruders Selamet, präsentiert den preisgekrönten Dokumentarfilm „Trapped by Law“.
Refugees Welcome Kulturell & Gesellig Politisch
Kefaet Prizreni, einer der beiden Protagonisten des Films über seine und die Abschiebung seines Bruders Selamet, präsentiert den preisgekrönten Dokumentarfilm „Trapped by Law“. „Trapped by Law“ erzählt die Fluchtgeschichte der beiden in Essen aufgewachsenen Roma, die zusammen das Rap-Duo „K.A.G.E.“ bilden. Nach langjährigem Leben in Essen 2010 in den Kosovo abgeschoben, waren die beiden seit 2014 wieder in Deutschland und bundesweit als Rap-Künstler und Roma-Aktivisten unterwegs. Als K.A.G.E. haben die beiden beim vergangen Teil des festival contre le racisme noch gemeinsam für uns gerappt, kurz darauf jedoch wurde Selamet erneut in den kosovo abgeschoben. Eine diesbezügliche Stellungnahme von uns findet sich etwa hier: Link Ausführlichere Filmbeschreibung: Trapped by Law Der Film erzählt die Geschichte der beiden Roma Kefaet und Selami, zwei Brüder und Rap-Künstler, die in Essen aufgewachsen sind, wo sie seit 1988 als Asylbewerber lebten. Kefaet wurde in Prizren im Kosovo geboren, und seine Eltern brachten ihn im Alter von vier Jahren nach Deutschland. Dort hat er geheiratet und bekam zwei Kinder: Djelan und Djihan. Selami wurde in Essen geboren und ist nie im Kosovo gewesen. Im März 2010 wurden die Brüder aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben. In ein Land, das ihnen vollkommen unbekannt war, getrennt von ihren Eltern, ihrem älteren Bruder und von Kefaets Kindern, die alle zurück in Deutschland blieben. Im Kosovo sind sie auf einmal wie Touristen im eigenen Land, treffen neue Freunde und leben die ersten sechs Monate von staatlicher Hilfe aus Deutschland. Sie treffen auf ihre Familie, von der sie in Essen bisher nur gehört haben, doch statt Hilfe und Unterstützung erfahren sie nichts als Ablehnung. Sie sind verzweifelt und sehen kaum Möglichkeiten, auf Dauer zu überleben. Drei Monate nach der Abschiebung besucht sie ihre Mutter Farie, um bei ihnen zu sein und sie wieder nach Hause zu holen. Sie hilft den beiden, sich kosovarische Papiere zu beschaffen. Aber alles ist sehr kompliziert, und es dauert Monate, bis die ganzen Probleme mit den Behörden auch nur annähernd gelöst sind. Schließlich erhalten die beiden sowohl einen kosovarischen als auch einen serbischen Pass. Dennoch können sie nicht nach Hause zurückkehren. Es beginnt eine Odyssee durch den Behördendschungel, die geprägt ist von immer neuen Hoffnungen und Enttäuschungen. Ihre Ausreiseanträge werden regelmäßig ohne Begründung abgelehnt, das Geld wird immer knapper und die Aussichten immer düsterer. Schlussendlich bieten ihnen die Filmemacher an, bei ihnen zu wohnen und sie zu unterstützen. Schließlich erhalten sie eine Einladung zu einem Festival nach Slowenien, die es Ihnen evtl. ermöglicht, nach Deutschland weiter zu reisen. Kommt ihre Geschichte also doch noch zu einem guten Ende?
27.11.2017 19:00 - 27.11.2017 21:30, Hörsaal 17 (Anglistisches Seminar, Regina-Pacis-Weg 5, zwischen Hofgarten und Altem Zoll)
Der Referent Burak Yilmaz ist seit 2011 Gruppenleiter bei den Projekten „Junge Muslime in Auschwitz“ und „Heroes Duisburg – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“.
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Der Vortrag stellt einen inklusiven Ansatz der Erinnerungskultur vor, der stigmatisierten Jugendlichen eine Möglichkeit gibt sich mit Geschichte auseinanderzusetzen. Sowohl die Lebenswelt der Jugendlichen, als auch ihre Erlebnisse und inneren Prozesse in und nach Auschwitz werden anhand von kurzen Videos und Bildern erläutert. Der Referent Burak Yilmaz ist seit 2011 Gruppenleiter bei den Projekten „Junge Muslime in Auschwitz“ und „Heroes Duisburg – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch.
29.11.2017 20:00 - 29.11.2017 22:00, Hörsaal 8, Hauptgebäude der Uni Bonn
NSU-Nebenklage-Anwalt Mehmet Daimagüler berichtet über seine Erfahrungen aus dem NSU-Prozess
Refugees Welcome Akademisch Politisch
Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) war eine rechts- terroristische Untergrundorganisation um Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die zwischen 2000 und 2007 10 Menschen ermordete. Nachdem Mundlos und Böhnhardt sich selbst töteten, wurde Zschäpe mit einigen Unterstützern vom Oberlandesgericht München angeklagt, voraussichtlich Ende dieses Jahres soll die Urteilsverkündung stattfinden. Immer wieder wurde der bisherige Prozessverlauf durch neue Erkenntnisse, unzureichende Vernehmungen und ausweichende Aussagen verzögert. Dabei zeigte sich immer deutlicher das erschreckende Ausmaß der terroristischen Gewalt sowie der Beteiligung des Verfassungsschutzes, woran sich eine lang vorhandene institutionelle wie gesellschaftliche Kontinuität rechter Gewalt und Ideologie belegen lässt. Gerade weil es derart skandalöse Verstrickungen gibt, wird entgegen der zahlreichen Details, die auf ein großes rechtsradikales Netzwerk deuten, hartnäckig an der Vorstellung einer kleinen selbstorganisierten Gruppe festgehalten. Dr. Mehmet Daimagüler ist Rechtsanwalt und hat Jura, VWL, Philosophie und Romanistik in Bonn, Harvard und als Visiting Scholar in Yale studiert. Er kam 1968 als Sohn türkischer Arbeitsimmigranten in Siegen zur Welt. Neben seiner Arbeit als Rechtsanwalt engagiert er sich für antirassistische Aufklärungsarbeit und ist Mitglied im Kuratorium des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Der Vortrag wird am 29. November 2017 um 20:00 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Universität Bonn stattfinden. Veranstalter sind die Liste undogmatischer StudentInnen (LUST) und Refugees Welcome Bonn. Eintritt frei!
30.11.2017 19:00 - 30.11.2017 22:00, Kult41, Hochstadenring 41
Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten
Refugees Welcome Anderen helfen Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch
Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 30 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde… Wir hören diese Geschichte aus erster Hand, aus der Perspektive zweier junger Aktivist*innen, die gezwungen sind, sich ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei zu liefern. Die Geschichte konfrontiert uns mit der Frage, wie viel Mut wir entwickeln können, wenn aus zunächst lose verbundenen politischen Akteur*innen gute Freund*innen werden. Auch die ASYL-DIALOGE entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen: dokumentarisches, wortgetreues Theater. Mehr unter: http://buehne-fuer-menschenrechte.de/asyl-dialoge/ Organisiert von Refugees Welcome Bonn e. V. Die Maßnahme wird im Rahmen des Projekts „NRWELTOFFEN: LOKALE HANDLUNGSKONZEPTE GEGEN RECHTSEXTREMISMUS UND RASSISMUS“ aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen gefürdert. Unterstützt durch das Kommunale Integrationszentrum.
13.12.2017 18:30 - 13.12.2017 23:00, Kult41, Hochstadenring 41
Mehr Infos: www.fclr-bonn.de und www.refugees-welcome-bonn.de
Refugees Welcome Anderen helfen Kulturell & Gesellig Politisch
Refugees Welcome und SWAF Kulturcafé mit Konzert: Nano Beat und JJ & The Acoustic Machine Das Kulturcafé ist ein Treffpunkt für Geflüchtete in Bonn und Umgebung sowie für Menschen, die an deren Unterstützung interessiert sind. Einmal im Monat soll Gelegenheit zur Vernetzung der Geflüchteten untereinander gegeben werden. Auch soll der Kontakt zwischen ihnen und Menschen, die sich für ihre Belange einsetzen möchten, hergestellt werden. Hier steht das gemeinsame Entspannen und der gegenseitige Austausch bei Kicker, Musik und dem Genuss von Kaltgetränken im Vordergrund. Im Rahmen des "festival contre le racisme" erwartet Euch diesmal ein Konzert. Infos: http://refugees-welcome-bonn.de