Diet-Body-Brain. Kompetenzcluster der Ernährungsforschung

Aufgabe des Kompetenznetzwerkes Diet-Body-Brain ist es, den Zusammenhang zwischen Ernährungsfaktoren und der Entwicklung, Aufrechterhaltung und Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten im Lebensverlauf zu untersuchen. Darüber hinaus sollen Determinanten für die Lebensmittelauswahl betrachtet werden, um die Effektivität der Kommunikation von Empfehlungen an die Bevölkerung zu verbessern. In DietBB haben sich akademische Partner und Institute der Universität Bonn und des Universitätsklinikums, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und Industriepartner zu einem regionalen Netzwerk zusammengeschlossen.


Ernährungsfaktoren spielen bei der Entwicklung und dem späteren Abbau kognitiver Fähigkeiten sowie bei der Entwicklung neurodegenerativer Erkrankungen eine wichtige Rolle. Effektive Strategien zur Erreichung einer langfristigen Änderung des Ernährungsverhaltens konnten jedoch bisher nicht etabliert werden.



Treffen:

DietBB Seminar Series, 1mal im Monat immer montags um 17.00 Uhr in Bonn Poppelsdorf


Webseite: www.diet-body-brain.de
Kontaktperson: DietBB-Clusterbüro (Florian Striewe)
Email: dietbb@uni-bonn.de


Akademisch

Vorbei Nächste 24 Stunden Nächste 7 Tage Demnächst


20.11.2017 0:00 - 20.11.2017 0:00, Untersuchungszentrum in der Heilsbachstr. 16, Bonn-Hardtberg
Die Veranstlatung bietet den Blick hinter die Kulissen einer der weltgrößten Gesundheitsstudien zu werfen. 17.00 - 18.30 Uhr Untersuchungszentrum in der Heilsbachstr. 16, Bonn-Hardtberg
Diet-Body-Brain. Kompetenzcluster der Ernährungsforschung Politisch
Altersbedingte neurodegenerative Erkrankungen lassen sich nicht einfach auf einen oder wenige Krankheitsfaktoren zurückführen, sie sind vielmehr multifaktoriell, d. h. mehrere Faktoren, die die Gesundheit schützen, schädigen und fördern bzw. wiederherstellen können, spielen hier in unterschiedlichen Kombinationen kumulativ zusammen. Die Überprüfung der Augenbeweglichkeit, Ganganalysen, Tests des Geruchssinns sowie verschiedene Herz-Kreislauf-Messungen sind nur ein paar Beispiele der Untersuchungen, die über Jahrzehnte hinweg im Rahmen der Rheinland Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) durchgeführt werden. Im Rahmen dieses DietBB Seminar Spezials laden wir Sie herzlich ein das Untersuchungszentrum der Rheinland Studie in Bonn-Hardtberg näher kennen zu lernen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheinland Studie erklären Ihnen dort die Hintergründe und Ziele der Studie und beantworten Ihre Fragen. Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem informellen Get-together eingeladen. Weitere Informationen zur Studie und dem Kompetenzcluster finden sie unter www.rheinland-studie.de und www.diet-body-brain. 17.00 - 18.30 Uhr Untersuchungszentrum in der Heilsbachstr. 16, Bonn-Hardtberg Anmeldung bis zum 16. November erbeten unter: dietbb@uni-bonn.de
07.12.2017 13:30 - 07.12.2017 16:30, Wissenschaftszentrum Bonn, Veranstaltungsraum K1, Ahrstraße 45, 53175 Bonn-Bad Godesberg

Diet-Body-Brain. Kompetenzcluster der Ernährungsforschung Akademisch
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass durch einen bewussten Lebensstil altersbedingte Veränderungen der Gehirnfunktion verringert bzw. verlangsamt werden können. Sind Ernährungsempfehlungen aufgrund der Studienlage möglich? Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe DietBB / BAEN Café werden wir gemeinsam mit Experten die Möglichkeiten einer Ernährungsempfehlung zur günstigen Beeinflussung altersbedingter Veränderungen der Gehirnfunktion diskutieren. Anmeldeschluss: 23.11.2017
14.05.2018 0:00 - 14.05.2018 0:00, Hörsaal 17, Nussallee 17, Bonn-Poppelsdorf
Welche Rolle spielt unser Gehirn bei Selbstkontrolle und Lebensmittelauswahl?
Diet-Body-Brain. Kompetenzcluster der Ernährungsforschung Akademisch
Dr. Ir. Nynke van der Laan arbeitet als Assistenzprofessorin an der Universität von Amsterdam und hat einen Hintergrund in Ernährungswissenschaft (BSc, MSc) und Gesundheitspsychologie / Neurowissenschaften (PhD). Die primäre Forschungsfrage, die ihre Arbeit abdeckt, ist, wie die Verbraucher dazu angeregt werden können, eine gesündere Ernährung zu wählen. Sie führte Studien zum Hintergrund der Nahrungsmittelauswahl und der Selbstkontrolle durch. Daneben befasste sie sich mit der Rolle der visuellen Aufmerksamkeit und visuellen Attribute in der Wahl des Verbrauchers. Sie bewertete auch die Auswirkungen von Zustandsfaktoren (z. B. Schlafentzug / Hunger) und Merkmalen (z. B. Persönlichkeit) auf die Nahrungsauswahl sowie auf Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen. Darüber hinaus untersuchte sie die Auswirkungen verschiedener Medien (z. B. Verpackungen, Banner in Online-Supermärkten, audiovisuellen Werbespots) auf die Konsumentenentscheidung. In ihrer Forschunng befasst sich van der Laan zudem mit der Anwendung neuartiger Technologien und Medien wie Virtual Reality, fMRI und Eye-Tracking. Im Vortrag wird sie einige der oben genannten Arbeiten sowie eine aktuelle Studie vorstellen, in der Virtual Reality und funktionelles MRI kombiniert wurden, um die neuralen Triebkräfte von sog. Gesundheitsziel-Priming-Effekten auf die Lebensmittelauswahl in einem virtuellen Supermarkt zu untersuchen. Uhrzeit und Veranstaltungsort: 17:00-17:45 Hörsaal XVII, EG, Nußallee 17. Nach der Veranstaltung sind alle Gäste zum gemeinsamen Austausch eingeladen.